Das pharmazeutische Unternehmen setzt für seine Produkte auf höchste Sicherheit und kennzeichnet seine Verpackungen mit einem fälschungssicheren DNA-Code. Das Verfahren beruht auf den biochemischen Eigenschaften der DNA, deren zwei Molekülketten sich selektiv nach dem Prinzip von Schlüssel und Schloss erkennen. Mit dem einen wird die Verpackung gekennzeichnet, die komplementäre Hälfte wird mit einem Stift aufgetragen. Nur wenn beide Hälften exakt zueinander passen, wird eine molekulare Fluoreszenz erzeugt, die von einem Lesegerät erkannt wird. Da das DNA-Molekül den Code durch eine einzigartige Abfolge der einzelnen Bausteine verschlüsselt, erlaubt bereits eine Abfolge von 20 dieser „molekularen Buchstaben“ über eine Milliarde verschiedener „Passwort“-Kombinationen. Nach ersten Feldversuchen mit einem Krebsmedikament werden sämtliche Verpackungen gegen HIV/AIDS mit diesem Code ausgestattet. Das Verfahren dient zuerst dem Patienten, denn er kann sicher sein, dass das Produkt, das er in der Apotheke erhält, den richtigen Wirkstoff in korrekter Qualität und Quantität vom Originalhersteller erhält. Aber auch Apotheken und der Großhandel können so die Echtheit eines Präparates über den gesamten Distributionsweg hinweg zu überprüfen.

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Bristol-Myers Squibb GmbH & Co

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