Erste Halbjahreszahlen

Beiersdorf beklagt Umsatzeinbruch durch Corona

07.07.2020 Beiersdorf muss nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2020 einen Rückgang des Konzernumsatzes von mehr als 10 % hinnehmen. Als Grund nennt der Konsumgüter-Konzern die weltweite Coronavirus-Pandemie.

Im Unternehmensbereich Consumer, der Pflege- und Kosmetik-Produkte unter anderem der Marken Nivea und Hansaplast beinhaltet, lag der Umsatz nach Angaben von Beiersdorf bei knapp unter 2,9 Mrd. Euro. Das sind – bereinigt um Zu- und Verkäufe – 10,9 % weniger als im ersten Halbjahr 2019. Das Geschäft mit Klebstoffen im Unternehmensbereich Tesa ging auf 622 Mio. Euro zurück – ein Minus von genau 10 %. Insgesamt lag der Umsatz von Beiersdorf damit im ersten Halbjahr 2020 bei etwas über 3,5 Mrd. Euro und damit 10,7 % unter dem Vorjahreszeitraum.

Auf der erweiterten Produktionsfläche im Beiersdorf-Werk Bangplee soll insbesondere die Produktion von Deo-Rollern Platz finden. (Bild: Beiersdorf)

Der Umsatz mit Pflege- und Kosmetikprodukten ist deutlich zurückgegangen. (Bild: Beiersdorf)

Damit ist das zweite Quartal 2020 für Beiersdorf wie erwartet noch deutlich schlechter ausgefallen als das erste: Zwischen Januar und März hatte der Umsatzrückgang noch knapp 4 % betragen. Eine Prognose für das Gesamtjahr 2020 wollte Beiersdorf mit der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen nicht wagen: Aus heutiger Sicht seien „die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auch weiterhin nicht sicher abzuschätzen“. Den ausführlichen Halbjahresberichts 2020 will der Konzern  am 6. August veröffentlichen. (jg)

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