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Mit allen Mitteln

Medikamente gegen Corona und Covid-19

  • Virostatika: Zentraler Bestandteil eines Virus ist seine Erbinformation, zu deren Vermehrung eine Gruppe von Enzymen, sogenannte Polymerasen notwendig sind. Wirkstoffe, die diese Enzyme hemmen, können auch die Vermehrung und Verbreitung von Viren eindämmen. Beispiele für solche Virostatika, die auch gegen Sars-Cov-2 wirken könnten, sind die Wirkstoffe Faviparivir und Remdesivir. Letzteres wurde ursprünglich gegen das Ebola-Virus entwickelt.Bild: molekuul.be ‒ AdobeStock
  • Protease-Hemmer: Die Kombination der Wirkstoffe Lopinavir und Ritonavir hemmt Enzyme, die Proteine an bestimmten Stellen zerschneiden, sogenannte Proteasen. Unter dem Handelsnamen Kaletra vertreibt Abbot das Medikament als etabliertes Mittel gegen HIV. Protease-Hemmer sind auch als Medikamente gegen Covid-19 in der Erprobung.Bild: molekuul.be ‒ AdobeStock
  • Interferone: Interferone sind körpereigene Proteine, die dem Immunsystem als Botenstoffe dienen und dessen Aktivität beeinflussen. Bei Virus-Infektionen spielt insbesondere das Beta-Interferon eine Rolle. Gegen Sars-Cov-2 soll synthetisches Interferon besonders in Kombination mit anderen Mitteln wie Protease-Hemmern helfen. Bild: petarg-AdobeStock
  • Chloroquin: Die genaue Wirkungsweise der Malaria-Medikamente Chloroquin und Hydroxychloroquin ist noch ungeklärt. Während der Sars-Epidemie 2002 zeigten sich in klinischen Studien positive Effekte, weshalb das von Bayer als Resochin vermarktete Medikament auch als Wirkstoff gegen Sars-Cov-2 wieder Interesse weckte und in mehreren klinischen Studien  getestet wird.Bild: molekuul.be ‒ AdobeStock
  • Tot-Impfstoffe: Viele Impfstoffe – etwa gegen Grippe oder Tetanus – bestehen aus abgetöteten Erregern, beziehungsweise deren Einzelteilen: Typische Proteine, die sich an der Oberfläche eines Erregers befinden, dienen dem Immunsystem als Vorlage, so dass es auf eine tatsächliche Infektion reagieren kann. Einzelne Proteine eines Virus können dadurch als Impfstoff dienen, allerdings ist die Massenproduktion nicht immer einfach oder wirtschaftlich.Bild: guerrieroale – AdobeStock
  • Vektor-Impfstoffe: Für den Menschen harmlose Viren lassen sich mit gentechnischen Methoden so verändern, dass sie Bestandteile anderer Viren mit sich tragen. Diese manipulierten Viren, sogenannte Vektoren, dienen als Impfstoff, indem sie dem Immunsystem spezifische Teile eines Krankheitserregers präsentieren, ohne dass der Körper dem Erreger selbst ausgesetzt ist. Unter anderem die Masernimpfung und der erste zugelassene Ebola-Impfstoff funktionieren nach diesem Prinzip. Mehrere Covid-19-Impfstoffe dieser Art sind in frühen Stadien der klinischen Erprobung. Bild: iaremenko ‒ AdobeStock
  • mRNA-Impfstoffe: Messenger-RNA (mRNA) basierte Impfstoffe bestehen nicht aus Virus-Material wie klassische Impfstoffe, sondern stellen einen Bauplan für ein Virenprotein dar. Gelangt dieser Plan in eine Körperzelle, produziert diese zunächst das entsprechende Protein. Darauf reagiert das Immunsystem mit der Produktion von Antikörpern. mRNA-Impfstoffe wären deutlich einfacher und schneller in großen Mengen zu produzieren als klassische Impfstoffe. Allerdings ist das Verfahren noch völlig neu, bislang gibt es keine zugelassenen Impfstoffe dieser Art. Bild: vchalup ‒ AdobeStock
Die Entwicklungen im Überblick

Bildergalerie: Pharmaindustrie in der Coronakrise

  • Die pharmazeutischen Unternehmen forschen fieberhaft nach Heil- und Impfstoffe, spüren wie andere Industrien aber auch zunehmend die Auswirkungen von Ausgangssperren und Problemen bei den Lieferketten. Wir fassen die aktuellen Entwicklungen in der Branche zusammen. (Bild: UN Photo/Evan Schneider)
  • Um Infizierte zu erkennen und Infektionsketten zu durchbrechen, werden derzeit überall die Testkapazitäten für den Coronavirus hochgefahren. Während solche Tests beispielsweise schon frühzeitig von Unternehmen wie Qiagen kamen, entwickeln verschiedene Pharma-Größen neue Testverfahren, um größere Probenmengen in kurzer Zeit zu ermöglichen. Schon am 13. März erhielt Pfizer von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Test Cobas, der in der Folge auch in vielen anderen Märkten zugelassen ist. Auch Thermo Fisher bekam eine sogenannte Emergency Use Authorization (EUA). Am 18. März folgte der Pharmakonzern Abbott, der gleichzeitig ankündigte, etwa 150.000 Tests in den USA auszuliefern. Das Pharmaunternehmen Eli Lilly kündigte an, seine Labors zur Verfügung zu stellen, um Proben aus dem Bundesstaat Indiana zu analysieren. (Bild: Roche)
  • Neben Test wird mit Hochdruck auch an Heilmitteln für die durch den Virus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 geforscht. Auf dieser Suche schließen sich viele Pharmaunternehmen zusammen: Vir Biotechnology und Biogen unterzeichnen am 12. März eine Absichtserklärung für die Entwicklung und Herstellung von monoklonalen Antikörpern gegen Covid-19. Auch Abcellera and Eli Lilly wollen zusammen an Antikörpern forschen. Gerüchte, dass das HIV-Mittel Darunavir auch bei Sars-CoV-2 bzw. Covid-19 helfen könne, wies Johnson&Johnson zurück. Dafür gebe es keine Belege. Dagegen gibt es Hinweise, dass das Jahrzehnte-alte Malariamittel Chloroquin bei Covid-19-Patienten wirken könnte. Bayer hat der US-Regierung daher 3 Mio. Tabletten gespendet.(Bild: ustas - AdobeStock)
  • In weiterer Ferne liegt dagegen noch ein Impfstoff gegen den Coronavirus. Doch es gibt hoffnungsvolle Entwicklungen – unter anderem aus Deutschland. Für seinen möglichen, auf Messenger-RNA (M-RNA) basierenden Impfstoff hat das Mainzer Unternehmen Biontech am 17. März mit dem Pharmariesen Pfizer eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Diese umfasst die weltweite Entwicklung und den Vertrieb. Für China hatte sich das Unternehmen zuvor bereits mit Fosun Pharma zusammengetan. Auch das Tübinger Unternehmen Curevac hat einen vielversprechenden Impfstoff in der Pipeline und musste von Eigner Dietmar Hopp gegen Abwerbe-Avancen der amerikanischen Regierung geschützt werden. Das US-Unternehmen Moderna gab am 16. März bekannt, seinen M-RNA-Impfstoff in einer klinischen Studie der Phase I erstmals an einen Probanden verabreicht zu haben. (Bild: Biontech)
  • Während viele Pharmaunternehmen derzeit also unter Hochdruck arbeiten, geraten wie in anderen Branchen auch die Lieferketten in Gefahr. So berichtete etwa GE Healthcare Life Sciences am 11. März von Störungen bei Lieferanten und zunehmenden Problemen beim Transport. Novartis erwartete dagegen zum gleichen Zeitpunkt noch keine Schwierigkeiten bei der Lieferkette. Ähnliches gab es eine Woche später von Oxford Biomedica und Sanofi zu hören. Bora Pharmaceuticals gab am 18.3. bekannt, die Liefersituation sei zwar derzeit unter Kontrolle, man wolle gleichzeitig aber Lagerbestände aufstocken. Um die Lieferketten von Unternehmen zu schützen, die die Medikamente zur Bekämpfung von Covid-19 herstellen und vertreiben, kündigte die Asiatische Entwicklungsbank bereits am 12. März ein 200 Mio. US-Dollar schweres Programm an. Der LohnherstellerWuxi Apptec gab derweil schon am 11. März bekannt, den Betrieb in der chinesischen Stadt Wuhan, wo der Ursprung der Epidemie vermutet wird, wieder aufgenommen zu haben. (Bild: Sanofi)
  • Viele Veranstaltungen in der Pharmabranche wurden dagegen abgesagt. Die Messe CPHI North America, die ursprünglich Anfang Mai in Philadelphia stattfinden sollte, wurde am 12. März auf den 9. bis 11. September verschoben. Auch der Darmstädter Pharmakonzern Merck verschob seine für den 24. April in Frankfurt angesetzte Hauptversammlung wegen des Coronavirus auf unbestimmte Zeit. (Bild: Merck)
  • Auch sonst sorgt das Virus für Verwerfungen im Arbeitsablauf der Pharmaunternehmen. Zahlreiche Unternehmen wie Astrazeneca, Novartis, Bristol Myers Squibb, Amarin und Genetech verstärken Homeoffice-Angebote und/oder verringern Vertriebsaktivitäten mit physischem Kontakt. Auch die US-Gesundheitsbehörde FDA empfiehlt in ihren am 18. März veröffentlichten Leitlinien für klinische Studien während der Corona-Epidemie mehr telefonische Kontakte, virtuelle Besuche sowie eine zusätzliche Sicherheitsüberwachung für Studienteilnehmer. Am 17. März wurde bekannt, dass die Coronasituation auch die Megafusion von Abbvie und Allergan wahrscheinlich verzögern wird. (Bild: Astrazeneca/Herzog & De Meuron)
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Bilanz der chemisch-pharmazeutischen Industrie 2019

  • Die Bilanz der deutschen Chemie für das Jahr 2019 fällt negativ aus. Bild VCI
  • Obwohl die Chemie im 4. Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal zulegen konnte, bleibt der Vergleich zum Vorjahr negativ. Bild VCI
  • VCI Q4 2019 Die Chemieproduktion in Deutschland - ohne Pharma - ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken . Bild VCI
  • Prognose für 2020 - der Chemieverband rechnet für das Gesamtjahr mit einer weiter rückläufigen Chemieproduktion. Dank Pharma bleibt die Produktion insgesamt stabil. Bild VCI
  • In einem übersichtlichen Schaubild werden die Komponenten des europäischen Klimapakts dargestellt. Bild VCI
  • VCI auf der Pressekonferenz am 11.3. nannte der Verband auch noch einmal die Voraussetzungen für eine klimaneuttrale Chemie im Jahr 2050. Bild: VCI
Top 10 Bildergalerie

Die meistgelesenen Artikel des Jahres

  • Mit der Individualisierung von Medikamenten heißt die Anforderung an Verpackungsmaschinen „klein und flexibel“. Der Maschinenanbieter Bausch+Ströbel hat sich dazu Gedanken gemacht und beschreibt im Beitrag auf Platz 10 handfeste Lösungen.Bild: Bausch+Ströbel
  • Um zukünftig auf die länderspezifischen Vorschriften unterschiedlicher Zielmärkte flexibel reagieren zu können, hat sich ein schweizerischer Lohnhersteller in seinem ersten Serialisierungsprojekt für eine mobile Lösung von Scanware entschieden, nachzulesen auf Platz 9.Bild: Scanware
  • Für ein tragfähiges Reinraum-Reinigungskonzept gibt es verschiedene Vorgaben, aber auch eine Reihe praktischer Erwägungen zu beachten. Einen Überblick gibt der Artikel auf Platz 8.Bild: Hydroflex
  • Schwer wasserlösliche Wirkstoffe liegen in der Pharmaindustrie im Trend. Die Nassmahltechnik mittels Rührwerkskugelmühlen hat sich für diese Anwendung bewährt, erläutert Anbieter WAB auf Platz 7.Bild: WAB Group
  • Die Schmelzextrusion zur kontinuierlichen Herstellung von festen Dispersionen bietet gegenüber klassischen Batch-Mischverfahren homogenere Mischergebnisse und ist weniger anfällig für Kontaminationen. Der Fachartikel auf Platz 6 erläutert eine geeignete Technologie von Maag. Bild: Maag
  • Für die Druckmessung im Pharma-Herstellungsprozess kommen zunehmend frontbündige Plattenfedermanometer zum Einsatz – vor allem bei kleineren Verfahrenseinheiten und mobilen Behältern. Hersteller Wika nennt die Vorzüge auf Platz 5. Bild: Wika
  • Um sehr trockene Prozessluft zu erzeugen, reichen in den meisten Fällen konventionelle Methoden wie die Kondensation der Wassermoleküle an Kühlregistern bzw. Wärmeübertragern nicht mehr aus – dann kommen Sorptionstrockner ins Spiel – wie die Lösungen von ULT, beschrieben im Beitrag auf Platz 4. Bild: ULT Group
  • Blockchain: Was ist das eigentlich, und was haben wir davon? Diese Fragen haben so viele Leser interessiert, dass unser Beitrag dazu es bis auf Platz 3 geschafft hat. Bild: leowolfert – Adobe Stock
  • Im P+F-Interview erläutert Dr. Jürgen Hofmann, Vorsitzender der deutschen Sektion der EHEDG, die aktuellen Trends in Sachen Hygienic Design. Das wichtige Thema schafft es auf Platz 2.Bild: Shchipkova Elena – AdobeStock
  • Der Trend zu hochpotenten Wirkstoffen erfordert Containment-Lösungen. Diese sind unseren Lesern so wichtig, dass der Beitrag der DEC Group über geeignete Investitionen dieses Jahr auf Platz 1 der meistgelesenen Artikel steht. Bild: DEC Group
Top 10 in der Bildergalerie

Die meistgeklickten Produkte des Jahres

  • Der Total Organic Carbon-Analysator 6000TOCi von Mettler Toledo ermöglicht kontinuierliche Messungen in Echtzeit in reinem und ultrareinem Wasser und liefert in weniger als einer Minute Ergebnisse.Mehr zum Produkt Bild: Mettler Toledo
  • Der Antriebsstrang von Rührwerken ist ein typischer Anwendungsbereich von Welle- Nabe-Verbindungen durch Schrumpfscheiben. Häufig kommen hier besonders widerstandsfähige Edelstahl-Schrumpfscheiben wie die von Stüwe zum Einsatz.Mehr zum Produkt Bild: Stüwe
  • Für seine Edelstahl-Förderbänder bietet Dorner jetzt auch monolithische PU-Gurte, welche die hohen Hygieneansprüche in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie erfüllen.Mehr zum Produkt Bild: Dorner
  • Die Probenahmeventile von Famat zeichnen sich durch ihre totraumfreie Konstruktion aus und eignen sich für die sterile Probenahme.Mehr zum Produkt Bild: Famat
  • Mit dem DPTE-Transfersystem von Getinge können Benutzer toxische oder aseptische Komponenten ohne Containment-Unterbrechung transferieren.Mehr zum Produkt Bild: Getinge
  • Der Fokus der Filterlösungen von HET Filter liegt auf modernen Filtrationsprozessen, dem sicheren Containment bis zur Stufe OEB 5 und dem konstruktiven Explosionsschutz.Mehr zum Produkt Bild: HET Filter
  • Der Etikettierer Herma 500 ist via Industrial Ethernet voll vernetzungsfähig und lässt sich via Internet parametrisieren, warten und bedienen.Mehr zum Produkt Bild: Herma
  • Mit der Nass-Granulationslinie Modcos xs-line hat Glatt seine erste modulare Anlagenlösung für den Konti-Betrieb im Labormaßstab entwickelt.Mehr zum Produkt Bild: Glatt
  • Engelsmann hat eine neue Produktlinie von Big Bag-Entleerstationen im Hygienic Design entwickelt, speziell für hohe Hygieneanforderungen.Mehr zum Produkt Bild: Engelsmann
  • Platz 1: Hamo Cleaning Technoloy hat ein High-Containment System entwickelt, das Reinigungs- und Isolatortechnologie vereint: Damit sind keine zwei Anlagen – Ein- und Ausschleuse-Isolator und Waschmaschine – nötig, sondern nur eine einzige integrierte High-Containment Reinigungsanlage.Mehr zum Produkt Bild: Amsonic/Hamo
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Pharma-Übernahmen des Jahres 2019

  • Sanofi erweitert mit der Übernahme des US-Biotechunternehmens Synthorx sein Angebot von Immuntherapien gegen Krebs und zahlt dafür 2,5 Mrd. US-Dollar. (Bild: Sanofi)
  • Der US-Konzern Merck&Co senkt seine Abhängigkeit vom Blockbuster Keytruda mit der Übernahme von Arqule für 2,7 Mrd. US-Dollar. Der Krebsspezialist bringt unter anderem einen Wirkstoff gegen B-Zell-Lymphome in die Pipeline. (Bild: Fotolia – Orpheus]
  • Der japanische Pharmakonzern Astellas kauft für 3 Mrd. US-Dollar den US-Gentherapie-Spezialisten Audentes und macht damit Gentherapien zu seinem fünften Schwerpunktbereich. (Bild: Sebastian Kaulitzki – Fotolia)
  • Bei Roche und Spark Therapeutics dauerte es, bis die Funken flogen: Ende Februar 2019 hatte der Pharmakonzern die Übernahme des Gentechnik-Spezialisten für 4,3 Mrd. US-Dollar angekündigt. Bis Mitte Dezember hatte Roche schon zehnmal sein Angebot verlängern müssen, bevor der Deal dann nach Zustimmung der US-Kartellbehörde FTC endlich klappte. (Bild: Roche)
  • Auch Novartis hat Interesse an Wachstum im Bereich Biotechnologie und kauft dazu das US-Unternehmen The Medicines Company für 9,7 Mrd. US-Dollar. Dessen Cholesterin-Senker Inclisiran soll zum Blockbuster werden. (Bild: Novartis)
  • Pfizer nimmt für den Ausbau seines Geschäfts mit Biopharmazeutika 11,4 Mrd. US-Dollar in die Hand. Der übernommene Krebsmedikamentenhersteller Array Biopharma soll langfristig Wachstum bringen. (Bild: Alexander Raths – Fotolia)
  • Abbvie holt ganz weit aus: Um der Gefahr durch ablaufende Blockbuster-Patente zu entgehen will der Pharma-Riese einen weiteren Riesen schlucken. Für die Übernahme von Allergan sollen 63 Mrd. US-Dollar fließen. (Bild: Abbvie)
  • Und es geht noch größer: Mit der Übernahme von Celgene durch Bristol-Myers-Squibb bahnt sich die bislang größte Übernahme in der Pharmaindustrie an. Wert: 89 Mrd. US-Dollar. (Bild: Birgit Reitz-Hofmann – Fotolia)
  • In diesen Dimensionen schaut die US Handelsaufsicht genau hin: Die Übernahme von Celgene durch BMS ist erst möglich, nachdem Celgene sich für 13,4 Mrd. US Dollar von seinem Schuppenflechte-Medikament Otezla trennt. Käufer ist Konkurrent Amgen. (Bild: Falko Matte – Fotolia)
Konjunktur

Pharma- und Chemiebilanz 2019 in Zahlen

  • Entwicklung der Produktion in den Chemiesparten - Grafik VCI
  • Entwicklung der Chemie- und Pharmaproduktion in Deutschland - Grafik VCI
  • Kernindikatoren der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland - Grafik VCI
  • Entwicklung der Erzeugerpreise chemisch-pharmazeutischer Produkte - Bild VCI
  • Entwicklung der Beschäftigung in der chemisch-pharmazeutischen Industrie - Grafik VCI
  • VCI-Prognose 2020 für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland - Grafik VCI
  • Aufwendungen für Forschung und Entwicklung nach Branchen 2017 - Grafik VCI
  • Veränderung der Rohstoffbasis der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland bis 2050 - Grafik VCI
  • Pfade der Chemie auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität bis 2050. Grafik: VCI
Eindrücke von der Verpackungsmesse

Fachpack gestartet

  • Im Messezentrum Nürnberg zeigen in diesen auf der Fachpack wieder 1.600 Aussteller ihre Lösungen für verpackungsintensive Branchen – darunter die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Pharma+Food war für Sie bereits vor Ort. (Alle Bilder: Redaktion)
  • Das diesjährige Leitthema der Fachpack heißt „Umweltgerechtes Verpacken“. Getreu diesem Motto zeigt Logopak eine neue Etikettierlösung, die ohne Trägerpapier aukommt. Halle 1, Stand 244
  • Bei Bosch gibt es ein neues Verpackungssystem zu sehen, mit dem sich Riegel, Kekse, Backwaren und weitere Produkte verpacken lassen. Halle 1, Stand 204
  •  Jessberger hat seine Klein-Abfüllanlage mitgebracht, mit der sich dünnflüssige bis leichtviskose Medien aus Fässern oder Containern in manuell zugeführte Kanister schnell und exakt abfüllen lassen. Halle 4, Stand 201
  • Auf dem Gemeinschaftsstand mit ABB präsentiert B&R dem Messepublikum neben Automatisierungslösungen auch seine neuen Vision-Systeme. Halle 4A, Stand 431
  • Durchlaufsysteme für das Kühlen, Gären oder Frosten sind ein Thema am Stand von Gronemeyer. Halle 4, Stand 425
  • Wer sich besonders für Pharma und Medizintechnik oder Kosmetik interessiert, ist in Halle 3A gut aufgehoben.
  • Dort zeigt zum Beispiel Intrex eine Lösung für die Produkt-Individualisierung von Blistern in Kleinauflagen. Halle 3A, Stand Stand 335
  • Ein weiteres Highlight ist der Themenpark „Verpackung in der Medizintechnik, Pharmazie und Chemie“. Dort ist unter anderem Rondo mit seinen Verpackungs- und Serialisierungslösungen für die Pharmaindustrie vertreten. Halle 9, Stand 348
Hotspots

Armaturen und Dichtungen halten alles im Fluss

  • Armaturen regeln in Anlagen der Pharma- und Lebensmittelindustrie, wo welches Medium fließt.  In den vergangenen Monaten haben wir von einer Reihe neuer Entwicklungen erfahren und in dieser Galerie für Sie zusammengefasst. Die ausführlichen Meldungen zu den einzelnen Produkten finden Sie hier.  Bild: Ivan Traimak − AdobeStock
  •     Hermetisch dicht: Doppelkammerventil     Mit dem Doppelkammerventil D-Tec D/DV komplettiert GEA sein Ultraclean-Ventilprogramm. Der Leckageraum ist als Sterilkammer ausgeführt und mit zwei Seitenventilen von der Umwelt getrennt.   Bild: GEA
  •     Diamonds forever: Doppeldichtung für Fermenter-Rührwerke     Für einen biotechnologischen Prozess eines Pharmaunternehmens hat der Dichtungshersteller Eagle Burgmann einen besonders kniffligen Fall gelöst.   Bild: Eagle Burgmann
  •     Vermischungssicher: Aseptische Doppelsitzventile      Alfa Laval hat sein Produktprogramm von vermischungssicheren Ventilen um die aseptischen Doppelsitzventile Aseptic Mixproof erweitert.    Bild: Alfa Laval
  •     Wellen für die Welle: Wellendichtung     Für Anwendungen im Nasslauf und Drücke bis 8 bar hat Freudenberg die Rotationsdichtung Gerromatic entwickelt, die mit einer wellenförmigen Dichtlippe ausgestattet ist.   Bild: Freudenberg Sealing
  •     Anschluss nach Wunsch: Sicherheitsventil      Das Sicherheitsventil 4000 von Goetze Armaturen sichert hygienische Prozesse In einem Druckbereich von 0,4 bis 16 bar ab.   Bild: Goetze Armaturen
  •     Präzise dosieren: Aseptische Füllventile      Die beiden aseptischen Füllventile F40/F60 von Gemü trennen Antriebs- und Produktbereiche hermetisch und sind mit einem Patronen-Ersatzteilsystem ausgestattet.   Bild: Gemü
  •     Klein aber steril: Prozessanschluss      Die Prozessanschlüsse Bio-t Inline von Liquitec ermöglichen es, auch in sehr kleinen Rohrleitungen Messgeräte oder Zubehör steril anzubringen.   Bild: Liquitec
Ranking

Die 10 größten Chemieunternehmen der Welt

  • Diese Bildergalerie zeigt Ihnen das Who is Who der weltweiten Chemiehersteller 2018. Für die Platzierungen wurde jeweils der Umsatz des gesamten Unternehmens berücksichtigt. Bild: industrieblick – Fotolia
  • Platz 10, mit einem Umsatz von 15,04 Mrd. US-D, geht an die Linde AG. Das in über 100 Ländern agierende Unternehmen produziert Industriegase, die anschließend in verschiedenen Bereichen wie dem Energiesektor, der Strahlproduktion, der Chemieverarbeitung, dem Umweltschutz oder der medizinischen Therapien zum Einsatz kommen. Im Oktober 2018 fusionierte die Linde AG mit ihrem US-amerikanischen Konkurrenten Praxair zur Linde plc.  Bild: Linde
  • PPG Industries Inc. sichert sich Platz 9. Die US-Amerikaner sind ein führender Hersteller von Anstrichfarbe, Glas und Chemikalien und hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 15,37 Mrd. US-D erwirtschaften. Die Produktpalette umfasst Schutz- und Dekorationsfarben, Dichtungsmittel, Klebstoffe sowie Industrie- und Spezialchemikalien.  Bild: PPG Industries
  • Covestro schafft Sprung in den MDAX
  • Die Top 10 der deutschen Chemieunternehmen
  • Platz 6, mit einem Umsatz von 24,05 Mrd. US-D, geht an Air Liquide. Das französische Unternehmen produziert Industriegase und flüssige Gase für Anwendungen in der Öl- und Stahlverarbeitung, in der Papier- und Glasherstellung sowie im Gesundheitswesen und der Halbleiter- und Photovoltaikindustrie. Air Liquide versorgt seine Kunden teilweise mit eigens installierten und gewarteten Pipelines und stellt darüber hinaus Antriebsgase für die Raumfahrt zur Verfügung.  Bild: Air Liquide
  • Auf Platz 5 steht LyondellBasell Industries N.V. Das niederländische Kunststoff-, Chemie- und Raffinerie-Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 39,00 Mrd. US-D erwirtschaften. Die Gesellschaft produziert vor allem Ethylen, Propylen, Polypropylen, Propylenoxid, Polyethylen sowie veredelte Produkte und Biokraftstoff, die in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen, z.B. in Verpackungen für Nahrungsmittel und Getränke, in langlebigen Textilien für den medizinischen Gebrauch sowie in Baustoffen und Kfz-Teilen.  Bild: Lyondellbasell
  • Das in Saudi-Arabien ansässige Unternehmen Sabic schafft es mit einem Umsatz von 45,00 Mrd. US-D auf Platz 4. Zusammen mit seinen Tochtergesellschaften ist Saudi Basic Industries in den Bereichen Herstellung, Marketing und Vertrieb von chemischen, landwirtschaftlichen und Metallprodukten auf globalen Märkten tätig.  Bild: Sabic
  • Mit einem Umsatz von 45,31 Mrd. US-D geht Platz 3 an die Bayer AG. Das breite Sortiment an Produkten und die Forschungsschwerpunkte des Leverkusener Konzerns sind auf die Gesundheitsversorgung, den Pflanzenschutz und die Schädlingsbekämpfung ausgerichtet.  Bild: Bayer
  • Platz 2 geht mit einem Umsatz von 71,73 Mrd. US-D an die BASF. Das Ludwigshafener Unternehmen verfügt über ein umfangreiches Produktportfolio im Bereich der Industriechemikalien und bedient mit seinen Produkten weltweit die Automobil-, Elektro-, Chemie- und Bauindustrie, die Argrar- und Pharmabranche sowie die Öl- und Gasförderindustrie.  Bild: BASF
  • Dow-Hauptquartier in Midland, Michigan, USA. (Bild: Dow Chemicals)


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