Digitalisierung

Bilfinger schließt Digitalisierungspartnerschaft mit Microsoft und Siemens

13.06.2018 Der Industriedienstleister Bilfinger hat mit Siemens, Microsoft und der Software AG strategische Partnerschaften für die Digitalisierung von Prozessanlagen geschlossen. Damit treibt der Industriedienstleister seine Digitalisierungsstrategie weiter voran.

Anzeige
Bilfinger und Siegfried arbeiten zukünftig auch international eng zusammen. (Bild: Bilfinger)

Bilfinger treibt seine Digitalisierungsstrategie voran und schließt dazu strategische Partnerschaften. (Bild: Bilfinger)

Tom Blades, CEO von Bilfinger: „Wir haben für unsere digitalen Projekte starke Mitspieler gewonnen. Dadurch heben wir unser Angebot für den Kunden auf ein neues Niveau. Wir sind in der einzigartigen Lage, die digitale Transformation in der Prozessindustrie entscheidend mitzugestalten. Wir bieten digitale Lösungen an, die es auf dem Markt in dieser Form noch nicht gibt.“

Mit der heute auf der Achema unterzeichneten strategischen Partnerschaft von Bilfinger mit Software AG wird die digitalen Technologie BCAP (Bilfinger Connected Asset Performance) von Bilfinger mit der IT-Plattform Cumulocity von Software AG verknüpft. BCAP soll dabei helfen, die Effizienz von Anlagen deutlich zu steigern, die Instandhaltungskosten zu senken und ungeplante Stillstandszeiten zu verringern.

Kooperation mit Microsoft und Siemens gestartet

Bei der technologischen Umsetzung seiner neuen Lösungen und die Weiterentwicklung digitaler Services für Industrieunternehmen arbeitet Bilfinger mit Microsoft zusammen und setzt auf die Infrastruktur- und Plattformdienste von Microsoft Azure. Beim Datenmanagement im Rahmen von BCAP kommen sowohl die Infrastruktur- als auch Plattformdienste der Microsoft Cloud zum Einsatz. Microsoft Azure ermöglicht die Umsetzung hybrider Cloud-Umgebungen – von der Anwendungsentwicklung über Verwaltung und Sicherheit bis hin zum Identitätsmanagement.

Im Zuge der Digitalisierungsstrategie vertieft Bilfinger zudem die Kooperation mit Siemens. Ziel ist es, die Standardisierung seiner Engineering- und Instandhaltungsplattform Comos voranzutreiben. Mit der Software-Lösung will der Instandhaltungsdienstleister schnell auf Anforderungen und Änderungswünsche von Kunden reagieren und die Zuverlässigkeit des Engineerings und damit die Qualität zu steigern.

Bilfinger Digital Next bündelt Digitalisierungskompetenz

Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist das Thema Digitalisierung. Der Beratungsbedarf in der Prozessindustrie ist groß und er besteht insbesondere bei mittelständischen Unternehmen. Nach erfolgreichen digitalen Pilotprojekten mit Münzing Chemie und CABB sowie laufenden Projekten mit renommierten Industrieunternehmen wie z.B. Siegfried konzentriert Bilfinger sein innovatives Digitalisierungsgeschäft zum 1. Juli in der neuen Tochtergesellschaft Bilfinger Digital Next. Diese Einheit wird das Kompetenzzentrum für Digitalisierung, in dem innerhalb des Konzerns Experten und Wissen zusammengezogen werden. Die Leitung der Gesellschaft übernimmt Franz Braun, zugleich Chief Digital Officer des Konzerns. CFO der neuen Gesellschaft wird Johannes Büttner.

CEO Tom Blades: „Mit Bilfinger Digital Next schaffen wir ein Schnellboot für digitale Projekte und können flexibel auf Kundenbedürfnisse reagieren. Wir kennen die Prozesse unserer Kunden bestens und haben gleichzeitig ein tiefgründiges Verständnis für die Digitalisierung dieser Prozesse. Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen Prozessindustrie und IT. Anders gesagt: Früher haben wir Brücken aus Beton gebaut, heute bauen wir digitale Brücken.“

(as)

Anzeige
Loader-Icon