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Biologische Wirkstoffmoleküle besser verfügbar machen

03.12.2012 Die Innovative Medicines Initiative (IMI) hat das Projekt Compact gestartet. Das Konsortium wird mit insgesamt 30 Mio. Euro über 5 Jahre gefördert. Ziel ist, biologische Wirkstoffmoleküle besser am Zielort in der Zelle verfügbar zu machen.

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Biologische Wirkstoffmoleküle besser verfügbar machen

30 Mio. Euro fließen in den nächsten fünf Jahren in das IMI-Projekt Compact, um kritische Engpässe beim zielgerichteten Transport von biologischen Wirkstoffen zum Zielort in der Zelle zu überwinden (Bild: K.-U- Häßler-Fotolia)

Der Projektname Compact steht für ‚Collaboration on the Optimization of Macromolecular Pharmaceutical Access to Cellular Targets‘, auf deutsch: Kooperation zur Optimierung des Zelleintritts makromolekularer Wirkstoffe. Der Pharmahersteller Sanofi engagiert sich bei IMI und leitet dieses Projekt.

Unter dem Dach von Compact arbeiten 14 öffentliche Forschungsinstitute, zwei Biotech-Unternehmen und sieben Vertreter der Pharmaindustrie zusammen, um kritische Engpässe beim zielgerichteten Transport von innovativen Wirkstoffen biologischen Ursprungs zum Zielort in der Zelle zu überwinden.

IMI ist eine Private-Public-Partnership zwischen der pharmazeutischen Industrie, vertreten durch den europäischen Dachverband der pharmazeutischen Industrie – der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations, kurz: EFPIA – und der EU, repräsentiert durch die Europäische Kommission.

Vorrangiges Ziel von IMI ist es, die weltweite Führungsposition in der Pharmaforschung zum Nutzen von Gesellschaft und Wirtschaft für Europa zurückzuerobern. Dazu sollen in erster Linie Forschungsengpässe im derzeitigen Arzneimittelentwicklungsprozess beseitigt werden.

Weblink zum Thema
Nähere Informationen zu dem IMI-Project Compact gibt es auf der Internetseite des Projektes.

(dw)

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