Lebensmittelverband Deutschland

BLL: Neuer Präsident und neuer Verbandsname

14.05.2019 Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) in Berlin heißt künftig Lebensmittelverband Deutschland. Außerdem wählten die Mitglieder Philipp Hengstenberg, Geschäftsführer Supply Chain von Hengstenberg, Esslingen, zum neuen Präsidenten.

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Philipp Hengstenberg vom Lebensmittelhersteller Hengstenbergist der neue Präsident des Spitzenverbands der Lebensmittelwirtschaft BLL, der künftig Lebensmittelverband Deutschland heißen wird. (Bild: BLL/Sandra Ritschel)

Der Umwelttechnologe Philipp Hengstenberg folgt damit auf Stephan Nießner, Mitglied der Geschäftsführung der Ferrero Deutschland, der seit Mai 2014 an der Spitze des Verbands stand und sich mit Eintritt in den Ruhestand nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. In seiner Abschiedsrede betonte er die Notwendigkeit des Namenswechsels: „Es war mein Ziel, die hochqualifizierte rechtliche und naturwissenschaftliche Expertise des BLL und seine Ausrichtung als Dienstleister für die Mitglieder zu bewahren, zu stärken und gleichzeitig der zunehmenden Medialisierung und Politisierung der Lebensmittelthemen Rechnung zu tragen. Der neue Präsident Philipp Hengstenberg erklärte in seiner Antrittsrede, dass der neue Name Lebensmittelverband Deutschland auch ein neues Selbstverständnis des Verbands darstellen sollte: „Es reicht heute nicht mehr aus lebensmittelrechtlich zu argumentieren und zu agieren. Denn neben Recht und Wissenschaft sind längst Kommunikation und Wertediskussionen getreten.“

Mit Blick auf seine persönliche Arbeit für den Verband betonte Hengstenberg: „Ich möchte die Tradition dieses Verbands bewahren. Gleichzeitig bin ich aber auch Impulsgeber. Ich bin überzeugt, dass wir uns modernen Strömungen stärker öffnen müssen und daher auch einige neue Weichen neu stellen müssen. Sich selbst treu bleiben, aber neue Impulse setzen. Das ist kein Gegensatz, das ist Notwendigkeit.“

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