Standort Biberach

Boehringer Ingelheim investiert 40 Millionen Euro für Biopharma-Abfüllbetrieb

12.04.2019 Rund 40 Millionen Euro investiert Boehringer Ingelheim in moderne Abfülltechnologien am Standort Biberach. 2021 soll die Anlage in Betrieb gehen.

Anzeige
Boehringer Ingelheim investiert 40 Millionen Euro in ein neues Kompetenzzentrum zur Abfüllung von Biopharmazeutika. (Bild: Boehringer Ingelheim)

Boehringer Ingelheim investiert 40 Millionen
Euro in ein neues Kompetenzzentrum zur
Abfüllung von Biopharmazeutika. (Bild: Boehringer Ingelheim)

Mit einem symbolischen Spatenstich innerhalb eines bestehenden Gebäudes hat Boehringer Ingelheim den Aufbau eines nach neuesten Standards ausgerichteten Kompetenzzentrums für die sterile Abfüllung biopharmazeutischer Medikamente begonnen. Die neuen Anlagen sollen zukünftig bei der Wirkstoffentwicklung für klinische Studien des forschenden Pharmaunternehmens unterstützen.

„Mit dieser Modernisierung gehen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung Zukunft. Sie hilft uns, unsere stetige Qualität für interne und externe Kunden zu sichern. Zusätzlich entstehen moderne und spannende Arbeitsplätze, in denen die Arbeit Spaß machen wird“, ist Philine Dobberthien, Leiterin der Biopharma-Klinikmusterherstellung in Biberach, überzeugt.Die neue, geschlossene Produktionslinie zur Abfüllung der empfindlichen biopharmazeutischen Moleküle erhält zukünftig zwei Etagen im „Blauen Elefanten“, wie das ehemals größte und bereits von Weitem gut sichtbare blaue Gebäude am Standort Biberach liebevoll genannt wird. Hierfür baut Boehringer Ingelheim bisher bestehende, jedoch ins Alter gekommene Anlagen schrittweise zurück – unter der Schwierigkeit, die laufende Produktion in angrenzenden Gebäudeteilen nicht zu beeinträchtigen. In den kommenden zwei Jahren wird das Unternehmen die nun leeren Etagen mit neuem Leben – in Form von fortschrittlichen Anlagen – füllen.

Eine bedeutende Arbeitserleichterung wird für die Mitarbeiter darüber hinaus sein, dass sie künftig weniger Schutzkleidung tragen müssen, um Verunreinigungen vorzubeugen. Die neue Anlage ist nämlich mit einer sogenannten Isolatortechnologie ausgestattet, die schädigende  Partikel und Mikroorganismen vom Produkt fernhält. „Die Investition stellt einen weiteren Meilenstein in der Umsetzung der Standortstrategie für die Biopharmazie dar, mit der Boehringer Ingelheim den Standort Biberach als zentrale Drehscheibe des unternehmensinternen Biopharmazie-Netzwerkes für die Zukunft rüstet“, erläutert Dr. Folker Ruchatz, Leiter der Biopharmazie in Deutschland, das Bauvorhaben.

Anzeige
Loader-Icon