Brauindustrie

Budweiser baut Distributionszentrum in Tschechien

07.07.2017 Die tschechische Brauerei Budweiser Budvar lässt an seinem Produktionsstandort České Budějovice (Budweis), Tschechien, ein Distributionszentrum errichten. Generalunternehmen bei dem Projekt ist SSI Schäfer.

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SSI Schäfer errichtet für Budweiser Budvar ein Distributionszentrum am Produktionsstandort České Budějovice (Budweis). (Bild: SSI Schäfer)I

Der Zuschlag erfolgte als Folgeprojekt: Bereits im Jahr 2009 hat SSI Schäfer für Budweiser ein 3-gassiges automatisches Hochregallager mit direkter Produktionsanbindung realisiert. Dabei wurde das damalige Anlagenlayout als mitwachsende, zukunftsfähige Lösung bereits auf den nun anstehenden Ausbau ausgelegt.

Mit dem jetzigen Projekt erschließt SSI Schäfer ein zweites Grundstück am Stammsitz der Brauerei. Dort erstellen die Intralogistikspezialisten ein 7-gassiges Hochregallager (HRL) mit mehr als 19.000 Palettenstellplätzen. Darin ermöglichen Regalbediengeräte (RBG) der jüngsten Exyz-Generation von SSI Schäfer schnelle, energieeffiziente Prozesse mit mehr als 160 Palettenein- und 280 Paletten-auslagerungen pro Stunde.

Zudem wird die 2009 erstellte Bestandsanlage in koordinierte Materialflüsse mit rückwirkungsfreiem Produkttransport eingebunden. Die Verbindung zwischen Produktionsgebäude und neuem Distributionszentrum erfolgt über eine straßenüberspannende Brücke mit Elektrohängebahn (EHB). Eine weitere EHB mit 21 Fahrzeugen übernimmt im Distributionszentrum die Palettentransporte zwischen HRL-Vorzone und Versandbereich. Überdies werden die Anlagen der Bestandsgebäude fördertechnisch angebunden.

Neben den rund 730 erforderlichen Fördertechnikkomponenten installiert SSI Schäfer unter anderem eine Palettenprüfstation und Leergutkontrolle, Palettenwechsler sowie einen Materialflussrechner. Die hauseigene Logistiksoftware Wamas soll mit Wamas Lighthouse transparente Prozesse und eine userfreundliche Visualisierung der Anlage ermöglichen. Mit den konfigurierbaren Dashboards kann der Betreiber seine Materialflüsse künftig jederzeit optimieren.

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