Strömungssensoren für die Überwachung von Reinigungszyklen

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12.03.2018 Die CIP-Reinigung ist in Pharma- und Lebensmittelprozessen sehr beliebt. Mühevolle Handarbeit wird durch einen automatisierten Prozess ersetzt. In der Praxis stellt sich aber die Frage, wie dokumentiert werden kann, dass die geforderte CIP-Temperatur und die notwendigen Strömungsgeschwindigkeiten eingehalten wurden.

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Entscheider-Facts für Betreiber und Planer

  • Die Effizienz von CIP-Reinigungsverfahren hängt wesentlich von den Parametern Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit der Reinigungslösung ab.
  • Deshalb empfiehlt es sich, die Fließgeschwindigkeit nicht nur direkt nach der Pumpe, sondern auch im Rücklauf zu überwachen.
  • Für solche Anwendungen eignet sich der kalorimetrische Strömungssensor Flexflow. Das kompakte Gerät erfasst gleichzeitig die Strömung und die Temperatur.
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Die Flexflow Strömungs- und Temperatursensoren kontrollieren über den ganzen CIP-Zyklus hinweg die vordefinierte Fließgeschwindigkeit und Temperatur der Reinigungsmittel. Das erhöht die Effizienz, gewährleistet die geforderte Reinigungsqualität und garantiert die Lebensmittelsicherheit.

Dazu eignet sich ein Strömungssensor, der neben dem Massenstrom die Temperatur gleich mitliefert.

Die Effizienz von CIP-Reinigungsverfahren hängt wesentlich von den Parametern Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit der Reinigungslösung ab. Ist die Strömung zu niedrig, dauert die Reinigung zu lange und die Produktivität der Anlage sinkt. Im schlimmsten Fall kann sogar die Reinigungsqualität leiden. Deshalb empfiehlt es sich, die Fließgeschwindigkeit nicht nur direkt nach der Pumpe, sondern auch im Rücklauf zu überwachen. Die Strömungswiderstände in den Rohrleitungen werden dadurch zuverlässig erfasst. Auch am entferntesten Punkt zur Pumpe kann gewährleistet werden, dass die Strömungsgeschwindigkeit für die Reinigung ausreichend hoch ist. Das garantiert eine sichere Reinigung des gesamten Rohrleitungssystems.

 

Unabhängig von der Einbaulage

Für solche Anwendungen eignet sich der kalorimetrische Strömungssensor Flexflow. Das kompakte Gerät erfasst gleichzeitig die Strömung und die Temperatur. Im Gegensatz zu klassischen thermischen Massemessgeräten kommt der Sensor mit einem Messpunkt aus – Heizelement und Temperatursensor sind in der Sensorspitze auf engstem Raum untergebracht.

Das symmetrische und zentrierte Design ermöglicht es, den Sensor unabhängig von Einbaulage und Ausrichtung im Prozess zu installieren. Die für thermische Strömungssensoren typische Systemschwäche (Unterscheidung zwischen Temperatur- oder Strömungsänderung) bei großen Temperatursprüngen, wie sie in einem CIP-Prozess zum Beispiel beim Wechsel von kalter Milch auf heiße Reinigungsmedien vorkommen, wird mit der Konstruktion gelöst. Ein in die Sensorvariante mit IO-Link integriertes Quality-Bit signalisiert, ob das Strömungssignal gültig oder ungültig ist.

Heftausgabe: März 2018
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Martin Leupold ist Senior Produktmanager Prozesssensoren bei Baumer

Über den Autor

Martin Leupold ist Senior Produktmanager Prozesssensoren bei Baumer
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