Dowdupont-Abspaltung abgeschlossen

Corteva Agriscience als unabhängiges Unternehmen an der Börse

05.06.2019 Das Saatgut- und Pflanzenschutz-Unternehmen Corteva hat seine Abspaltung von Dowdupont abgeschlossen: Seit Anfang Juni ist das Agrarunernehmen an der New Yorker Börse gelistet.

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Das Agrarunternehmen Corteva hat seine Abspaltung von Dowdupont abgeschlossen und wird als unabhängiges Unternehmen an der New Yorker Börse gehandelt. (Bild: Corteva)

Das Agrarunternehmen Corteva hat seine Abspaltung von Dowdupont abgeschlossen und wird als unabhängiges Unternehmen an der New Yorker Börse gehandelt. (Bild: Corteva)

Die Ausschüttung der Aktien erfolgte bereits am 1. Juni 2019: Jeder registrierte Dowdupont-Aktionär erhielt eine Corteva-Stammaktie für jeweils drei Dowdupont-Stammaktien, die zum Geschäftsschluss am 24. Mai 2019 gehalten wurden. Es kam außerdem zu Bargeldauszahlungen an DowDuPont-Aktionäre.

„Neue Art von Agrarunternehmen“

Als reines Agrarunternehmen will Corteva Agriscience Lösungen für Landwirte anbieten, die deren Erträge und Profitabilität erhöhen sollen. Das Unternehmen ist weltweit in den Geschäftsbereichen Saatgut, Pflanzenschutzmittel und Digitale Dienstleistungen aktiv. „Heute startet eine neue Art von Agrarunternehmen“, kündigte CEO Jim Collins an. „Corteva Agriscience hat die besten Voraussetzungen, um im Wettbewerb zu bestehen und erfolgreich zu sein. Denn wir bieten den Landwirten genau die Komplettlösungen, die sie für nachhaltiges, langfristiges Wachstum und bessere Wirtschaftlichkeit benötigen.“

Corteva ist in über 140 Ländern vertreten und erzielte 2018 einen Nettoumsatz von 14 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen ist an mehr als 150 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen präsent und hat mehr als 65 Wirkstoffe patentiert. Neuentwicklungen sollen das Unternehmen nach der Aufspaltung von Dowdupont stärken: „Als neues unabhängiges Agrarunternehmen investieren wir intensiv in Innovationen, um ein organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt zu erreichen und die Rendite auf das eingesetzte Kapital zu verbessern“, versprach Greg Friedman, CFO und stellvertretender CEO des Unternehmens. „Wir liegen gut im Zeitplan, um bis 2021 Kostensynergien in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar zu erzielen, und wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Margen erhöhen werden.“ (ak)

 

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