Brand- und Explosionsschutz in der Teeproduktion

Damit kein Funke überspringt

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28.05.2018 Explosionen und Brände kommen dort häufig vor, wo Maschinen brennbare Materialien in kleinteiliger Form verarbeiten. Moderne Anlagen zur Funkenerkennung und -eliminierung können solche Ereignisse verhindern.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Explosions- und Brand-ereignisse sind bei der Produktion von Tee oder anderer kleinteiliger Produkte besonders häufig.
  • Folgen können kostspielige Produktionsunterbrechungen, Sach- oder sogar Personenschäden sein.
  • Moderne Anlagen zur Funkenerkennung und -löschung detektieren Zündinitiale auch innerhalb eines Produkt- stroms und bringen sie produktschonend zum Verlöschen.
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Bild: Subbotina Anna_AdobeStock_184159290

Ein Beispiel für einen besonders gefährdeten Bereich ist die industrielle Teeproduktion. Ebenso wie bei der früheren handwerklichen Herstellung, sind auch heute verschiedene Schritte notwendig, um Tee maschinell zu fertigen: Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen und Sortieren. Bei diesen thermischen oder mechanischen Verarbeitungsprozessen besteht die permanente Gefahr, dass durch eingetragene Fremdkörper – etwa kleine Steinchen – oder durch bewegte Maschinenteile wie Ventilatoren und Schredder, Funken oder heiße Teilchen entstehen. Gelangen diese über die pneumatischen Transportleitunge

n bis in die Filteranlagen, kann sich das dort vorherrschende Staub-Luft-Gemisch schlagartig entzünden, was häufig zu schwerwiegenden Explosions- und Brandereignissen führt. Die Folgen reichen von kostspieligen Produktionsunterbrechungen bis hin zu Sach- oder sogar Personenschäden.

Solche Erfahrungen musste auch das Unternehmen Martin Bauer aus dem mittelfränkischen Vestenbergsgreuth machen. Im Jahr 1930 als Kräuter-Verarbeitungswerk gegründet, produziert das Unternehmen an diesem Standort heute verschiedener Teesorten, Teeextrakte sowie pflanzliche Pulver im Umfang von mehreren Tonnen pro Jahr. Nach versc

hiedenen Brandereignissen ist das Unternehmen vor 16 Jahren dazu übergegangen, relevante Fertigungsbereiche mit Funkenlöschanlagen aus dem Hause Grecon zu überwachen. Diese detektieren die in den Rohrleitungen auftretenden Zündinitiale und bringen sie rechtzeitig zum Verlöschen.

Heftausgabe: Juni 2018
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Über den Autor

Denis Sauerwald ist Marketing-Referent bei Fagus-Grecon Greten.
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