Wägezellen für Industrie 4.0

Digitalisierung sorgt für Datensicherheit

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29.05.2018 Das Erfassen und Sammeln von Daten ist einer der Eckpfeiler der sogenannten vierten industriellen Revolution. Es geht um die Integration der physischen Produktion mit der digitalen Welt.

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Entscheider-Facts für Digitalisierer

  • Digitalisierung ist die Lösung, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Echtzeit-Messdaten zu optimieren und die Vorteile von Industrie 4.0 zu nutzen.
  • Dazu dienen digitale Messsensoren sowie digitale Wägezellen und Messgeräte als Ersatz für analoge und veraltete Messketten, die noch auf 4-20-mA- oder mV-Signalen basieren.
  • Vorkalibrierte, als Plug-and-Play konzipierte Wägezellen und Schnittstellen bedeuten ein Minimum an Ausfall- und Wartezeiten und erhöhen sowohl die Flexibilität als auch die Zuverlässigkeit der Anlagen.
Bild 1 digitale Single Point Wägezellen XBL

Die Digitalisierung der Messtechnik ist für
Industrie 4.0 eine wichtige Voraussetzung.

Die Vision besteht darin, intelligente Produktions- und Servicenetzwerke über die gesamte industrielle Wertschöpfungskette hinweg zu schaffen.

Für die Zukunft ist eine weitere Fragmentierung der Produktion an mehreren Standorten zu erwarten, um von der globalen Arbeitsteilung zu profitieren und die Logistik und den weltweiten Transport der Produkte zu optimieren. Dies stellt hohe Anforderungen an die Produktion, an Produkte und an Dienstleistungen, aber zum Glück gibt es technologische Plattformen für die zentrale Steuerung der Produktion, selbst wenn diese global verteilt ist. Begriffe wie Big Data, das Internet der Dinge, 3D-Drucker und unzählige Services in der Cloud machen die Vision real und erreichbar und werden dazu beitragen, Produkte und Prozesse in digitale Strukturen zu verwandeln.

Bild 2 Status u Fehlercode pro Messzelle

Jede einzelne digitale Wägezelle stellt neben dem digitalen Messwert auch einen Status- bzw. Fehlercode zur Verfügung.

Analog wird digital

Da die Datenerfassung in der Industrie 4.0 elementar ist, sind zuverlässige und genaue Messsensoren äußerst wichtige Komponenten zum Umsetzen von Industrie 4.0 in der Praxis. Eine weitere Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung ist, dass der weit verbreitete und inzwischen veraltete analoge 4-20-mA-Standard durch eine Instrumentierung mit digitalen Schnittstellen ersetzt wird: Analoge Messketten müssen digital werden. Unternehmen können noch so viel in moderne IT- und Softwarelösungen investieren – wenn Instrumentierung und Sensoren noch auf der analogen 4-20-mA- oder mV-Technik basieren, lassen sich die Vorteile der Digitalisierung nicht voll nutzen.

Diese digitalen Schnittstellen können beispielsweise auf einem industriellen Netzwerk wie EtherCAT, EtherNet/IP oder Profinet basieren. „In unserem Bereich besteht die Lösung in einer digitalen Messkette bis in die Sensorebene, so dass eine wechselseitige Kommunikation und Daten aller Messstellen und Diagnosen zur Verfügung stehen,“ stellt CEO Frederik Juul Eilersen von Eilersen Electric fest und ergänzt: „Damit stellen wir alle Vorteile und Möglichkeiten zur Verfügung, die digitale Sensoren bieten.“

Heftausgabe: Juni 2018
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Über den Autor

Kurt Peteler, freier Journalist
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