Schleudern und Mahlen

Duale Zentrifuge Delta Vita1

18.09.2019 Die duale Zentrifuge DeltaVita 1 von Netzsch basiert auf der Weiterentwicklung einer klassischen Zentrifuge. Im Unterschied zu einem herkömmlichen Zentrifugenrotor ist der Rotor mit zwei Drehtellern ausgestattet.

Entscheider-Facts

  • bis 40 Proben á 2 ml
  • effizienter Mahlprozess
  • integrierte Kühlung
netzsch 1909pf013 deltavita1 drehbewegung

(Bild: Netzsch)

Die Drehteller können mit unterschiedlichen Kunststoffeinsätzen bestückt werden, die der Aufnahme unterschiedlicher Probengefäße dienen können. Aufgrund der symmetrisch angeordneten Drehteller, ist ohne Unwuchtprobleme des Gerätes eine hohe Beladung bei dieser dualen Zentrifuge möglich. So können mit der DeltaVita 1 mit voll bestückten Drehtellern bis zu 40 Proben á 2 ml in einem Lauf prozessiert werden. Die Gerätekammer der dualen Zentrifuge mit einer leistungsfähigen Kühlung ausgestattet, sodass Proben auch über mehrere Stunden ohne Unterbrechung beansprucht werden können. Neuartig ist die Probenanordnung in einem Winkel von ca. 40°. Der Rotation auf der primären Bahn ist, ähnlich wie bei einer Planetenkugelmühle, eine zusätzliche Rotation um die Achse der Drehteller  überlagert.

Werden die Probengefäße nun zu einem Teil mit Mahlkörpern gefüllt, erhält man eine Mühle mit losen bewegten Mahlkörpern, die mit einer Suspensionsmenge von ca. 1 ml reproduzierbare Zerkleinerungsergebnisse liefert und für sehr effiziente Mahlprozesse genutzt werden kann. Einsatzmöglichkeiten ergeben sich neben der pharmazeutischen Industrie auch in der Rückstandsanalytik in Lebens- und Futtermitteln, der Probenvorbereitung für Analyseprozesse, beim Zellaufschluss und Gewebeaufschluss für biotechnologische Proben sowie der Formulierungsentwicklung verschiedener Produkte.

 

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