Kontrolle ist besser

Effiziente Brüdenwasser-Kontrolle im Milchwerk

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17.06.2019 Hygienische Produktions- und Reinigungsprozesse lassen sich mit geeigneter Sensortechnik sorgfältig überwachen und somit effizienter planen. Dadurch sinken Produktverluste und Personalaufwand, während die Produktion wirtschaftlich und nachhaltig bleibt, wie das Anwendungsbeispiel aus einem Milchwerk zeigt.

Entscheider-Facts

  • Mit geeigneter Sensortechnik lassen sich die hygienische Produktions- und Reinigungsprozesse mit einem hohen Automatisierungsgrad überwachen. Dies reduziert den Personalaufwand für Überwachung und Kontrolle. Gleichzeitig lassen sich minimierte Produktverluste und geringere Abwasserlasten weitere Kosten einsparen.
  • Die vorgestellten zuverlässigen und langlebigen Sensorlösungen für gänzlich unterschiedliche Prozesse und Medien in der Milchverarbeitung steigern dadurch die Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitig nachhaltiger Produktion.
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Der zentrale Anlagenbereich im Milchwerk mit Röhren-Wärmeübertrager. (Bild: IE Food / Anderson-Negele)

Über 105 Mio. kg Rohmilch von 136 Erzeugerhöfen verarbeitet das Milchwerk der Meiereigenossenschaft Viöl, das das Generalunternehmen IE Food in nur 11 Monaten Bauzeit erstellt hat. Pro Schicht reichen lediglich zwei bis drei Arbeitskräfte für den Betrieb, um diese hohe Produktionsleistung erbringen zu können.

Sensorüberwachung entlang der Prozesskette

Die Anlagentechnik für die gesamte Prozesskette wurde von Tetra Pak Processing installiert. Eine Vielzahl an Prozess-Sensoren von Anderson-Negele trägt dazu bei, alle Schritte bei Produktion und Reinigungsmanagement hochautomatisiert und in größter Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit abzuwickeln.

Nach Anlieferung wird die Milch gekühlt und in einem Tanklager mit 825.000 kg Volumen gestapelt. Danach wird sie in einer 35.000 l-Anlage separiert, erhitzt und schließlich zu den Endprodukten Konzentrate und Sahne veredelt. Die Planung der gesamten Anlage unterlag der Vorgabe, den wirtschaftlichen Betrieb und die ökologische Nachhaltigkeit bestmöglich in Einklang zu bringen. So wird beispielsweise das Brüdenwasser in einer werkseigenen biologischen Kläranlage aufbereitet.

Alle Prozesse laufen in einem extrem hohen Automatisierungsgrad ab. Eine permanente Überwachung aller Produktionsschritte sowie der entsprechenden CIP-Reinigungsprozesse erfolgt über eine ständige, hochpräzise Kontrolle durch hygienische Sensoren von Anderson-Negele für Temperatur, Leitfähigkeit, Durchflussmessung und Trübung. (1/2)

Heftausgabe: Pharma+Food Juli 2019
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Über den Autor

Andrea Weingartner, Anderson-Negele
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