Blick auf eine Fabrikhalle hinter der Wiesen beginnen, wo gerade die Sonne untergeht

Das Start-up entschied sich für das Elsass als Produktionsstätte aufgrund der Nähe zu seinen wichtigsten Rohstoffquellen. (Bild: Umiami)

Umiami hatte im April 2021 durch eine Finanzierungsrunde 26,5 Mio. Euro erhalten und im Juni desselben Jahres ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, welches gleichzeitig der Pilotstandort des Start-ups ist, eröffnet. Die Anlage in Duppigheim mit einem 14.000 m2 großen Gebäude und dem Grundstück von 9,1 ha , die das Unternehmen jetzt erworben hat, nutzte früher Knorr. Die Verantwortlichen bei Umiami planen, einige Anlagenteile weiterzuverwenden, da sie darin eine besser Umweltverträglichkeit als beim Neubau einer Anlage sehen.

In der Anfangsphase beabsichtigt das Start-up, 7.500 t Fleisch- und Fischalternativen pro Jahr und Produktionslinie herzustellen – Ziel ist eine Jahresproduktion von 22.000 t. Wenn der Standort in der zweiten Jahreshälfte 2023 in Betrieb geht, soll das zunächst 65 Arbeitsplätze schaffen, langfristig sollen es 200 werden.

Das Projekt soll nicht nur lokal, sondern auch national gefördert werden. Im Rahmen der Projektausschreibung Première Usine soll Umiami einen staatlichen Zuschuss von 7,4 Mio. Euro erhalten, um die für die Errichtung des Werks erforderlichen Investitionen zu finanzieren. Das Projekt wird auch von der Region Grand-Est unterstützt, die das Industrialisierungsprojekt mit 3 Mio. Euro fördern will, um die langfristige Präsenz des Start-ups in der Region zu sichern.

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