Biologisch abbaubare Verpackung

Erste heimkompostierbare Kaffeekapsel

16.10.2018 Verpackungshersteller Alpla hat zusammen mit Golden Compound eine biologisch abbaubare Kaffeekapsel entwickelt und bringt diese auf den Markt. Konsumenten können die Kapsel auf dem hauseigenen Kompost entsorgen.

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Zusammen mit Golden Compound bringt Alpla eine Weltneuheit auf den Markt: die erste heimkompostierbare Kaffeekapsel. (Bild: Alpla)

Zusammen mit Golden Compound bringt Alpla eine Weltneuheit auf den Markt: die erste heimkompostierbare Kaffeekapsel. (Bild: Alpla)

Die Kaffeekapsel wird aus dem Werkstoff „Golden Compound Green“ hergestellt, der aus einem biobasierten Werkstoff und gemahlenen Naturfasern der Sonnenblumenschale besteht. Sonnenblumenschalen als Verstärkungsstoff sind ein Nebenprodukt aus der Nahrungsmittelindustrie und stehen nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion. Damit schone „Golden Compound Green“ fossile Ressourcen und reduziere den CO2-Fußabdruck. Kapsel und Filtervlies sind vollständig im Gartenkompost innerhalb von höchstens sechs Monaten abbaubar sowie frei von Aluminium und gentechnisch veränderten Organismen, heißt es in einer Pressemitteilung von Alpla. Beim Kompostieren der Kapsel entsteht daraus wieder Humus, der Kaffeesatz enthält wertvolle Pflanzennährstoffe wie Kalium, Phosphor und Stickstoff.

Ohne Umverpackung aromadicht

Alpla liefert seinen Kunden sowohl die Kapsel als auch die gartenkompostierbare Deckelfolie. Die Sauerstoffbarriere ist nach Angaben von Alpla durchaus vergleichbar mit herkömmlichen Kunststoffen wie beispielsweise PP-EVOH-PP. Damit ist die monoschichtige Kaffeekapsel ohne Umverpackung aromadicht. Zudem ist „Golden Compound Green“ TÜV-zertifiziert nach „ok compost home“ und „ok biodegradable soil“. Erster Anwender weltweit ist Amann Kaffee aus Vorarlberg/Österreich. Der Kaffeeröster präsentiert die Produktneuheit im Rahmen der Messe „Gustav – Salon für Konsumkultur“ vom 19. bis 21. Oktober im Messequartier Dornbirn. Parallel dazu ist Golden Compound ab dem 16. Oktober auf der Branchenmesse Fakuma in Friedrichshafen vertreten.

 

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