Bedrucken war gestern

Etikettierung von Dosen in der norwegischen Brauerei Mack

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01.11.2019 Auf dem Biermarkt geht der Trend immer mehr zu kleinen Stückzahlen in Nischenmärkten oder sogar personalisierten Bestellungen. Zu diesem Zweck bieten sich als Verpackung etikettierte Dosen viel eher an als bedruckte Dosen. Das hat auch die viertgrößte Brauerei Norwegens erkannt.

Entscheider-Facts

  • Auch Brauereien erhalten zunehmend Anfragen für kleine Stückzahlen oder gar personalisierten Bestellungen.
  • Als Verpackung eignen sich in solchen Fällen vor Ort etikettierte Dosen, die Lagerhaltung vieler Variationen entfällt.
  • Die Brauerei Mack hat daher eine entsprechende Maschine angeschafft, mit der sie 8.000 Dosen/h etikettiert.
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Mit Etiketten lassen sich Dosen in kleinen Stückzahlen individualisieren.
(Bilder: Gernep)

Die Brauerei Mack gehört seit ihrer Gründung 1877 zu den stärksten Biermarken aus Nordnorwegen. Seit 2014 sind die Erzeugnisse der Brauerei landesweit erhältlich. Neben Bier produziert die Brauerei auch Limonaden.

Bei einem Besuch auf der Brau Beviale in Nürnberg stieß das Unternehmen erstmals auf den bayerischen Etikettiermaschinen-Hersteller Gernep. Als zwei Jahre später die Suche nach einem neuen Etikettierer anstand, reisten die Verantwortlichen der Brauerei kurzerhand nach Deutschland, um sich ein detailliertes Bild vom Maschinenbauer machen zu können. Dieser konnte Peter Calleeuw, den Supply Director der Brauerei Mack, von den hohen Standards vom Verkaufsprozess bis hin zur Installations- und Schulungsphase offenbar überzeugen. Die Brauerei entschied sich letztendlich für den Kauf einer Etikettiermaschine.

8.000 Dosen pro Stunde etikettiert

Mit der Soluta 12-640 1SK etikettiert Mack 0,33l-Sleek- sowie 0,5l-Dosen mit Selbstklebe-Rundumetiketten. Die Maschine ist in der Lage bis zu 9.000 Dosen/h zu etikettieren. Die Brauerei rechnet in Anbetracht des Abfüllungsumfangs mit ca. 8.000 etikettierten Dosen/h. Durch die zentrale Platzierung der Maschine nach dem Füller können zwei Dosenlinien die Dosen von aufnehmen, was bei der Etikettierung von größeren Chargen viel Zeit spart. Mack bekommt immer häufiger Anfragen über kleine Stückzahlen in Nischenmärkten oder personalisierte Bestellungen. Hierfür eignen sich etikettierte Dosen besser als bedruckte Dosen, da die Brauerei je nach Bedarf eine bestimmte Menge selbst etikettieren kann.

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Bei Mack kommt eine Etikettiermaschine zum Einsatz, die bis zu 9.000 Dosen/h schafft.

Dieser Trend lässt sich auch insgesamt am Markt beobachten. Die Etikettierung macht auch die logistische Herausforderung unnötig, einen großen Lagerbestand in allen Sprachen und Variationen vorrätig zu haben, der sich dann möglicherweise nicht verkaufen lässt. Vielmehr kann immer flexibel und je nach Bedarf produziert und etikettiert werden.

Neben der bei Mack eingesetzen Maschine Gernep hat verschiedene Modelle für die Rundum-Etikettierung von Dosen im Programm – von der Rundum-Selbstklebeetikettierung bis zur Rundum-Heißleimetikettierung mit Papier- oder Folienetiketten. Der Maschinenbauer hat sich zudem auf das Anschrumpfen bzw. „Sleeven“ von Dosen spezialisiert. Das Hauptaugenmerk liegt zum einen auf der hohen Funktionalität mit einfacher Bedienung und zum anderen auf der Flexibilität des Maschinenkonzeptes. Dies ermöglicht es, unterschiedliche Beleimsysteme zu kombinieren, und macht auch nachträgliche Um- und Aufrüstungen sinnvoll.

Brau Beviale, Halle 7 – 331

Heftausgabe: November 2019

Über den Autor

Kerstin Götz, Interne & Externe Kommunikation, Gernep
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