Trommel wechsel dich

Flexchange-Konzept für Pharma-Separatoren

16.07.2018 Die Trommeln der Separatoren mit Flexchange-Konzept von GEA können auf dem standardmäßig verbauten integrierten Direktantrieb ohne aufwändige bauliche Änderung einfach und schnell ausgetauscht werden. Sie sind speziell konzipiert für die Produktion von zum Beispiel Insulin, Proteinen, tierischen Zellen und Impfstoffen, der Einsatzbereich umfasst nahezu alle Pharma-Anwendungen.

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Entscheider-Facts

  • entspricht ASME BPE 2014
  • hohe Flexibilität
  • geringer Platzbedarf
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Separator CSI 100 mit GEA Flexchange-Konzept. (Bild: GEA)

Das Konzept der Separatoren-Baureihe sorgt für hohe Flexibilität, insbesondere für Contract Manufacturing Organisations (CMO) und Betreiber von Pilotanlagen. Der Anwender wählt die für seine Produktionslinie passende Trommel-Variante. Ändern sich die Marktanforderungen, können weitere Trommeln in der gleichen Maschine ohne aufwändige zeit- und kostenintensive Umbauten zum Einsatz kommen. Die Baureihe umfasst insgesamt drei Trommel-Ausführungen. Diese sind auch dampfsterilisierbar und als Skid-Modul erhältlich. In dampfsterilisierbarer Ausführung sind sie mit Reindampf unter Druck bei einer Temperatur von über 121 °C zu sterilisieren. Die Separatoren decken nahezu alle gängigen Leistungsbereiche ab und genügen dem Pharma-Hygienestandard gemäß ASME BPE 2014. Alle produktberührten Teile sind ohne Paste poliert.

Der standardmäßig verbaute integrierte Direktantrieb arbeitet ohne Motorwelle, Getriebe, Riemen, Kupplung und Motorlager. Das reduziert den Platzbedarf der Maschine und die Geräuschemission erheblich, spart Energie und Wartungskosten. Der Antrieb generiert keine Partikelemission in den Reinraum und erhöht die Anlagenverfügbarkeit. Das Konzept beinhaltet zwei Selbstleerer-Varianten sowie eine Düsenvariante, die erstmalig mit der Flexicon-Düsen-Technologie des Herstellers ausgestattet ist. Damit lassen sich die Parameter für den Einlass- und Auslassdruck während der Produktion stufenlos von außen ohne Umbau anpassen. Anwender können so beispielsweise im Bereich Starterkulturen mit nur einer Maschine rund 150 verschiedene Produkte zentrifugal zu verarbeiten.

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