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Fresenius erzielt Rekordergebnis von 938 Mio. Euro im Jahr 2012

28.02.2013 Der Fresenius-Konzern, Bad Homburg, hat im Geschäftsjahr 2012 den Umsatz um 18 % auf 19,29 Mrd. Euro gesteigert. Das Konzernergebnis erreichte den Rekordwert von 938 Mio. Euro, eine Zunahme von 22 % zu Ist-Kursen (+17 % währungsbereinigt).

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Fresenius erzielt Rekordergebnis von 938 Mio. Euro im Jahr 2012

Zum Jahresende 2012 betrieb Fresenius Medical Care, der größte Bereich des Fresenius-Konzerns, weltweit 3.160 eigene Dialysekliniken, 9% mehr als ein Jahr zuvor (Bild: Fresenius Medical Care)

Das organische Wachstum des Konzerns betrug 6 %; Akquisitionen trugen 8 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatzanstieg um 1 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 5 %. Dies ist hauptsächlich auf die Stärkung des US-Dollars gegenüber dem Euro zurückzuführen, die im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich 8 % betrug.

Die vier Unternehmensbereiche des Konzerns hatten am Gesamtumsatz  folgende Anteile: Fresenius Medical Care 10,74 Mrd. Euro (56%), Fresenius Kabi knapp 4,54 Mio. Euro (23 %) Fresenius Helios 3,20 Mrd. Euro (17 %) und Fresenius Vamed 846 Mio. Euro (4 %).

Der Konzern-Ebitda stieg um 19 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 3,85 Mrd Euro (2011: 3,24 Mrd. Euro). Der Konzern-Ebit erhöhte sich um 20 % (währungsbereinigt: 14 %) auf knapp 3,08 Mio Euro (2011: 2,56 Mrd. Euro).

Dr. Ulf Mark Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Auch im Jubiläumsjahr 2012 haben wir neue Bestwerte bei Umsatz und Ergebnis erreicht. Mit starkem organischen Umsatzwachstum, zweistelligen Ergebnissteigerungen und strategisch bedeutenden Akquisitionen in allen unseren Unternehmensbereichen haben wir unsere Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. Allein in den letzten zehn Jahren konnten wir unser Konzernergebnis mehr als verachtfachen. Medizinischer Fortschritt und das Bestreben, schwer kranken Menschen mit bezahlbaren Produkten zu helfen, sind die Grundlage unseres Handelns.“

Im laufenden Berichtsjahr soll sich die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen. Fresenius erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 7 und 10 %. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um 7 bis 12 % steigen. Die Investitionen in Sachanlagen sollen rund 5 % des Konzernumsatzes betragen.

Weitere Einzelheiten der Konzernbilanz und den Geschäftsbereichen finden sich in der Pressemitteilung des Fresenius-Konzerns zur Geschäftsbilanz 2012 am Ende dieser Nachricht (PDF, 19 Seiten)

(dw)

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