Halbjahresbilanz

GEA: Mehr Aufträge und etwas mehr Gewinn erwartet

30.07.2018 In Sachen Auftragseingang hat der Maschinen- und Anlagenbauer GEA hat im zweiten Quartal 2018 einen neuen Quartalsrekord eingestellt. Die Marge bleibt aber weiter unter Druck.

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Der Auftragseingang von GEA lag mit 1,38 Mrd. Euro 11,4 % über dem Vorjahresquartal, der Umsatz legte um 7,8 % auf 1,23 Mrd. Euro zu. Auch beim Ergebnis (operatives Ebitda) konnte der Maschinen- und Anlagenbauer das Vorjahresquartal deutlich übertreffen – dieses kletterte um 8,6 % auf 133 Mio. Euro.

Jürg Oleas will seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender bei GEA nicht verlängern. (Bild: GEA)

Jürg Oleas rechnet für 2018 mit deutlich mehr Aufträgen und einer leicht steigenden Marge. (Bild: GEA)

„Die Nachfrage nach unseren Produkten und Applikationen verzeichnete im zweiten Quartal ein Rekordniveau. Während Währungseffekte für Gegenwind sorgten, haben sich unsere jüngsten Akquisitionen positiv ausgewirkt“, so Vorstandschef Jürg Oleas. Den Rückstand aus dem ersten Quartal konnte GEA allerdings noch nicht kompensieren. „Belastungen durch den starken Euro und Materialkostensteigerungen sowie der daraus entstehende Margendruck bedeuten nach wie vor große Herausforderungen für die Erreichung unserer Margenziele“, so Oleas.

Das Unternehmen rechnet damit, dass das Umsatzwachstum im Jahr 2018 voraussichtlich am oberen Rand des veröffentlichten Prognosekorridors liegen wird. Die operative Ebitda-Marge wird für das Gesamtjahr eher am unteren Rand des Prognosekorridors erwartet.

(as)

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