Fertigstellung und Produktionsstart 2020

Gerresheimer baut Werk für medizinische Kunststoffsysteme und Spritzen in Nordmazedonien

13.03.2019 Pharmaverpackungs-Hersteller Gerresheimer wird ein neues Werk in Skopje in der Republik Nordmazedonien bauen. Das Unternehmen investiert einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag, Baubeginn soll noch im ersten Halbjahr 2019 sein.

 „Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie benötigen wir weitere Kapazitäten und bauen unser europäisches Produktionsnetzwerk aus“, erläutert Dietmar Siemssen, Vorstandsvorsitzender von Gerresheimer. „Für die Produktion von Kunststoffsystemen für die pharmazeutische Industrie und die Medizintechnik sowie vorfüllbare Spritzen werden wir ein neues Werk in Skopje aufbauen. Nordmazedonien ist ein idealer Standort für die Erweiterung unserer Produktion. Es gibt dort eine gute Infrastruktur und Kostenstruktur, ausgebildete Fachkräfte sowie eine hervorragende Unterstützung durch die Behörden.“

Die Baufertigstellung ist für das erste Halbjahr 2020 geplant. Produktionsstart für erste Produkte ist für das zweite Halbjahr 2020 vorgesehen. In dem Werk sollen medizinische Kunststoffsysteme sowie in einer weiteren Ausbauphase auch vorfüllbare Glasspritzen produziert werden. Mittelfristig können in dem Werk bis zu 400 Arbeitsplätze entstehen. Das Werk gehört zum Geschäftsbereich Plastics & Devices, dort zum Geschäftsfeld Medical Systems. Der Bau des Werks, die Ausbildung der Fachkräfte und der Aufbau der Produktion wird vom Gerresheimer Entwicklungszentrum in Wackersdorf (Deutschland) und den europäischen Schwesterwerken in Pfreimd (Deutschland), Bünde (Deutschland) und Horsovsky Tyn (Tschechische Republik) eng begleitet und unterstützt werden. Gerresheimer produziert in Werken in Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Das Werk in Skopje wird für Gerresheimer das erste Werk in Südosteuropa sein. (ak)

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