Bits & Bytes gegen Fälschungen

Gesundheitsminister prämiert Blockchain-Ideen

06.03.2019 Die Chancen der Blockchain im Gesundheitswesen lotet derzeit das Bundesministerium für Gesundheit aus. Bis Dezember konnten dazu Ideen eingereicht werden. Diese wurden nun prämiert.

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Researcher Selecting Specialty Drug In Blockchain

Den Nutzen von Blockchain-Techniken untersucht derzeit das Gesundheitsministerium im Rahmen einer Zukunftswerkstatt. Bild: leowolfert – adobestock

In einer Blockchain werden Daten gespeichert und ausgetauscht. Diese Daten werden in Blöcke eingeteilt. Jeder einzelne Block ist mit dem nächsten verbunden und bildet eine Kette. Das Besondere an dieser Art des Datenaustausches ist, dass es keiner Steuerung Dritter bedarf, wie einer Bank oder eines Administrators. Denn die Daten werden nicht zentral gespeichert, sondern auf einer Vielzahl von Computern.

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Blockchain im deutschen Gesundheitswesen“ gelangten aus über 140 eingereichten Vorschlägen 20 Projekte ins Finale, drei davon wurden mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro prämiert. Der erste Preis ging an einen Vorschlag, bei dem mittels elektronischem Rezept und einer privaten Blockchain Manipulationen bei Rezepten für Betäubungsmittel verhindert werden. Auf dem zweiten Platz landete ein Ansatz, der den Einsatz der Blockchain bei Patienteneinwilligungen vorsieht, mit dem dritten Vorschlag sollen Fälschungen bei Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen verhindert werden.

Die Details zum Ideenwettbewerb finden Sie hier.

(as)

 

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