Reguläre Ausgabe

Februar 2017


Pharma+Food 01/2017

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Inhalt

 

Denn sie wissen, was sie tun

Man stelle sich vor: Ein Pharmahersteller gibt die Ausgangsstoffe in seine Prozessanlage, produziert einen Wirkstoff, füllt ihn ab, verpackt ihn und sendet ihn in den Vertrieb. Und nimmt in dieser Zeit keine einzige Probe. Verrückt? Gefährlich? Nein: PAT.

Die Pharmaindustrie ist gerade dabei, das Goldene Zeitalter der Prozessanalytik zu betreten. Müssen Betreiber bisher noch umständlich Proben ziehen, diese im Labor überprüfen – nur um dann viel zu spät zu merken, dass ein Problem vorliegt und die komplette Charge Sondermüll ist – ermöglichen neue Methoden der Inline-Messung eine hochpräzise Prozesskontrolle: Bei bis zu 10.000 Messungen pro Sekunde bleibt kein Fehler während der Wirbelschichttrocknung unbemerkt. Das führt auch zu völlig neuen Ansätzen der Qualitätskontrolle: Statt dass der Betreiber eine Probe des Endproduktes überprüft, erfasst er die relevanten Prozessparameter während des Herstellungsprozesses. Befinden sich diese im vorgegebenen Bereich, gilt auch das Endprodukt als sicher.

Das funktioniert für Batch-Verfahren, ist aber fast noch spannender für Konti-Applikationen. Diese ermöglichen zwar eine höhere Produktqualität und Sicherheit im Prozess, haben aber noch immer Schwierigkeiten sich in der Industrie durchzusetzen; gerade bei mittelgroßen und kleinen Betrieben. Doch auch hier hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert – und der Umstieg ist deutlich einfacher geworden, wie mein Kollege Ansgar Kretschmer im Doppelinterview mit Gea und Siemens erfuhr, und das Sie auf Seite 34 nachlesen können.

Aber egal ob nun Batch oder Konti, egal wie ausgeklügelt die Messtechnik – am Ende des Tages entscheidet das Containment, sozusagen die Trennwand zwischen Prozess und Umgebung, über die Sicherheit von Produkt und Personal. Aus diesem Grund veranstaltet die Redaktion CHEMIE TECHNIK / Pharma+Food zusammen mit unserem Partner PTS am 23. Mai diesen Jahres in München die Praxistagung Containment, bei der sich Betreiber über den aktuellen Stand der Technik informieren und den Austausch mit Gleichgesinnten finden können. Mehr Informationen finden Sie auf Seite 40.

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philip.bittermann@huethig.de

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