Etikettiertechnik

Herma erneut mit Umsatzplus

10.04.2019 Herma ist mit Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen weiterhin im Aufwind: Wie schon in den starken Vorjahren mit jeweils sehr konstantem Umsatzplus verzeichnete die Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2018 eine abermals deutlich positive Entwicklung.

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Die beiden Herma-Geschäftsführer Sven Schneller (links) und Dr. Thomas Baumgärtner. Bild: Herma

Insgesamt erreichte der Selbstklebespezialist mit Hauptsitz in Filderstadt einen Rekordumsatz von 361,3 Mio. Euro (im Vorjahr 342,3 Mio. Euro). Das entspricht einem Zuwachs von 5,6 Prozent, geplant hatte man mit lediglich 3,6 Prozent. Wie in den Vorjahren resultiert die fortgesetzte Expansion aus rein organischem Wachstum. „Wir profitieren davon, dass wir international und branchenübergreifend sehr breit aufgestellt sind und Rückgänge in einzelnen Märkten oder Bereichen durch Zuwächse in anderen mehr als kompensieren können“, betonen die beiden Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner. „In Summe erwächst daraus unsere langjährige Konstanz.“ Die Exportquote blieb unverändert bei 60,2 Prozent. Das Ergebnis sei „erfreulich“ und verschaffe Herma die notwendigen Mittel, um den eingeschlagenen Investitions- und Expansionskurs fortzusetzen, teilte die Unternehmensführung mit. Sie erwartet allerdings einen spürbaren Ertragsrückgang in 2019. Die Gründe dafür seien hohe Abschreibungen aufgrund der Bauaktivitäten, deutlich steigende Personalkosten und mitunter galoppierende Rohstoffkosten. Nach Ablauf des ersten Quartals 2019 sehen die Geschäftsführer die Unternehmensgruppe auf solidem Kurs und planen für das Gesamtjahr 2019 „trotz spürbarer konjunktureller Eintrübung eine ambitionierte Umsatzsteigerung von 4,0 Prozent, und zwar unverändert aus organischem Wachstum“, erklärt Schneller.

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