Schutz für anspruchsvolle Füllprodukte

IBC Foodcert Aseptic und Cleancert Dualprotect

11.01.2019 Mit dem Ecobulk Foodcert + Aseptic und dem Cleancert + Dualprotect erweitert Schütz das Einsatzspektrum dieser IBC, die mit Liner-System inklusive UN-Zulassung ausgestattet sind. Sie maximieren damit den Qualitätsschutz bei minimalem Aufwand.

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Entscheider-Facts

  • aseptisch
  • ready to fill
  • FSSC 22000 zertifiziert
Schütz 1809pf017_Ecobulk Fachpack2018 Container

Für Anwendungen unter aseptischen Bedingungen: der Ecobulk Foodcert + Aseptic mit Gamma-bestrahltem Liner. (Bild: Schütz)

Der Ecobulk Foodcert + Aseptic erfüllt die speziellen Anforderungen in den Bereichen Lebensmittel, Pharma und Pflegeprodukte. Möglich ist dies durch eine spezielle Komponente für diese IBCs: den integrierten Liner. Er ist entsprechend der Industrienorm FSSC 22000 zertifiziert und besteht aus LDPE-Folie. Durch eine spezielle Faltung nahezu luftfrei gehalten, richtet er sich automatisch während des Befüllvorgangs selbst aus. So sorgt er für Dichtheit und Sauberkeit sowie eine EVOH-Permeationsbarriere gegen Sauerstoff. Das sukzessive Entfalten minimiert den Kontakt des Füllprodukts mit der Umgebungsatmosphäre. Zur Keimreduktion werden der integrierte Liner samt dazugehöriger Armatur bei der Produktion mit einer flächendurchschnittlichen Dosis von mindestens 15 kGray Gamma-bestrahlt. Der IBC-Innenbehälter bildet außerdem eine zusätzliche, unabhängig wirksame Auslaufbarriere, selbst bei Beschädigung des integrierten Liners. Die Verpackung wird „ready to fill“ angeliefert, eine Sterilisation des Verpackungsinneren durch Bedampfen oder Inliner-Montage ist nicht notwendig. Der Behälter lässt sich in allen gängigen Anlagen befüllen und entleeren, auch mit Pumpsystemen und unter aseptischen Bedingungen. Der Hersteller bietet das Liner-System unter dem Namen Cleancert + Dualprotect auch für Branchen mit hochempfindlichen Gütern aus dem Non-Food-Segment. Der Container eignet zum Transport organischer Verbindungen auf natürlicher sowie synthetischer Basis, anorganischer Verbindungen und Silikone.

Bei beiden Modellen erfolgt der Anschluss zur Befüllung über die Standard-Auslaufarmatur des IBCs oder von oben über einen Füllstutzen, der am Liner angebracht ist und je nach Anforderung mit unterschiedlichen Spundstopfen ausgestattet werden kann. Für aseptische Anwendungen lassen sich sowohl die Auslaufarmatur als auch der am Füllstutzen angebrauchte Spund bedampfen. Die Entlüftung des Innenbehälters ist durch das Öffnen der Schraubkappe möglich. Die Entleerung erfolgt in der Regel gravimetrisch über die Auslaufarmatur. Bei Flüssigkeiten mit wässriger Konsistenz ist dabei eine nahezu vollständige Restentleerung möglich. Bei hochviskosen Füllprodukten lässt sich der Liner vorsichtig mit der Armatur aus dem Behälter ziehen, um ihn komplett zu entleeren. Anschließend übernimmt der Schütz Ticket Service mit seinem weltweiten Netzwerk die rasche administrationsfreie Abholung und umweltgerechte Rekonditionierung von IBC plus Liner.

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