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IG BCE macht sich stark für EMA-Ansiedlung

10.04.2017 Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) fordert die Bundesregierung auf, sich für die Ansiedlung der europäischen Arzneimittelaufsichtsbehörde (EMA) in Deutschland einzusetzen.

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Blister pack of pills. Medicament.

Nach Ansicht Gewerkschaft IG BCE könne die Ansiedlung der EMA den Pharmastandort Deutschland stärken. (Bild: Gennadiy Poznyakov – Fotolia)

„Die EMA wäre in Deutschland mit seiner Spitzenforschung in der Pharma- und Gesundheitswirtschaft gut aufgehoben. Als hochentwickelter und international vernetzter Standort deckt die deutsche Pharmaindustrie die komplette Wertschöpfungskette ab. Die zentrale Lage in Europa und die breit ausgebaute Infrastruktur sind weitere Pluspunkte. Die Bundesrepublik ist der optimale Bewerber“, erklärt Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG BCE.

Ein Umzug der EMA nach Deutschland könne zudem zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen – nicht nur in der Behörde selbst. „Der Pharmastandort würde gestärkt werden, davon profitieren auch die Beschäftigten“, so Vassiliadis weiter. Dem Vernehmen nach will die Bundesregierung am kommenden Mittwoch, den 12. April 2017, beraten, ob sie eine offizielle Bewerbung um den künftigen EMA-Sitz einreicht.

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