Hygieneschleuse sorgt für Qualität

Im Vorbeigehen sauber

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07.03.2018 Die Vorschriften zur Personalhygiene werden schärfer. Die Zahl der Verordnungen ist in den letzten Jahren EU-weit gestiegen. Eine neue Eingangsschleuse wurde deshalb so konzipiert, dass Mitarbeiter beim Durchschreiten gezwungen werden, die Reinigungseinrichtungen zu benutzen.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Hygieneschleusen, die den Mitarbeiter nur dann passieren lassen, wenn dieser sich desinfiziert hat, sorgen für Sicherheit.
  • Gegenüber konventionellen Hygieneschleusen mit sensorgesteuerten Bürstenantrieb mittels Reflexionslichttaster spart eine neue Federtopftechnik Wasser, Chemie und Energiekosten.
  • Die Schleusen können auch zur Zugangskontrolle ausgerüstet werden.
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Die neue Hygieneschleuse sorgt für Sicherheit bei der Personalhygiene.

Im Sinne des Qualitätsmanagements legen Hersteller von Lebensmitteln großen Wert auf möglichst perfekte Hygiene. Während die Reinigung und Desinfektion der Maschinen und Geräte relativ leicht zu bewältigen ist, gilt vielfach die Personalhygiene beim Betreten der Produktionsräume als Schwachpunkt. Jeder Mitarbeiter sollte zwar wissen, wie wichtig die richtige Anwendung von Reinigungs- und Desinfektionseinrichtungen vor dem Betreten der Produktionsstätten ist. Doch überall, wo Routine auftritt, ist auch Nachlässigkeit schnell an der Tagesordnung. Mit den Hygieneschleusen von Mohn wird dieser Faktor weitgehend ausgeschaltet. Dabei geht es nicht allein um das Vorhandensein von Handwaschbecken und Desinfektionseinrichtungen, es besteht beim Durchschreiten der Eingangsschleuse ein Zwang zur Benutzung der Reinigungseinrichtungen. Um zu vermeiden, dass die Hände desinfiziert werden, ohne sich vorher die Hände mit Seife zu reinigen, sperren die integrierten Drehkreuze automatisch den weiteren Durchgang.

Reinigung und Desinfektion im Durchgang

Sowohl die Sohlen von Stiefeln und/ oder Clogs als auch die Handflächen werden im Durchlaufverfahren gereinigt und desinfiziert. Jeder Mitarbeiter, der die Produktionsräume betreten will, wird durch die Anlage geführt, deren Drehkreuze erst freigegeben werden, wenn die Reinigung bzw. Desinfektion der Hände erfolgt ist. Zwei waagerecht liegende rotierende Bürsten, die durch einen Laufrost aus Edelstahl abgedeckt sind, reinigen und desinfizieren die Sohlen in der ersten Phase.

Aktiviert werden sie je nach Hersteller entweder durch konventionelle Reflexionslichttaster beim Betreten der Anlage oder durch eine spezielle Federtopftechnik. Dadurch werden die Bürsten für die Sohlenreinigung beim Betreten der Anlage ebenso gesteuert, wie die optimale Menge an Reinigungsmittel und Wasser. Beim Verlassen des Laufrostes stoppen sofort Reinigungsmittel- und Wasserzufuhr, wie auch die Bürstenrotation. Bei den überwiegend im Markt befindlichen Hygieneschleusen „laufen“ die Bürsten bereits, bevor das Personal den Laufrost zur Sohlenreinigung betritt. Gegenüber konventionellen Hygieneschleusen mit sensorgesteuertem Bürstenantrieb mittels Reflexionslichttaster spart die Federtopftechnik Wasser, Chemie und Energiekosten. Zudem arbeitet dieses System sehr zuverlässig, da die Sohlenreinigung bei Personal mit dunklen statt weißen Hosen ebenso problemlos funktioniert. Bei Hygieneschleusen mit herkömmlicher Sensortechnik (Reflexionslichttaster) wird Personal mit dunkler Bekleidung dagegen nicht erfasst. Die Sohlenreinigung funktioniert hier nur bei weißer Bekleidung.

Heftausgabe: März 2018
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Über den Autor

David Mohn ist Geschäftsführer bei Mohn
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