Hygieneschleuse sorgt für Qualität

Im Vorbeigehen sauber

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Gegenüber konventionellen Hygieneschleusen mit sensorgesteuertem Bürstenantrieb mittels Reflexionslichttaster spart die Federtopftechnik Wasser, Chemie und Energiekosten. (Bilder: Mohn)

Überlistungssichere Sensoren

Um sicherzustellen, dass die Schleuse nur mit desinfizierten Händen passiert werden kann, werden die Hände durch zwei Sensoren erkannt und für eine zuvor festgelegte Zeit mit Desinfektionslösung besprüht. Die eingebauten Sensoren gelten als überlistungssicher. Beide Hände müssen gleichzeitig in die Desinfektionsvorrichtung geführt werden. Nach Erkennung der Hände werden diese mit einer vorher festgelegten Menge Desinfektionsmittel benetzt. Erst wenn ein grünes Licht die vorgeschriebene Desinfektion signalisiert, ist auch das Drehkreuz am Ende der Personal-Hygieneschleuse frei geschaltet. Auf diese Weise wird immer gewährleistet, dass nur Personen mit desinfizierten Händen die Produktion betreten. Eine „Ampel“ auf der Hygieneschleuse signalisiert durch die Farben rot oder grün, ob die Reinigung und Desinfektion erfolgt sind, wenn ein Mitarbeiter das Drehkreuz passiert. „Austricksen“ durch sportliche Aktionen fällt damit sofort auf.

Die Hygieneschleusen können außerdem auch mit einer Zeiterfassung oder Zugangskontrolle ausgerüstent werden. Wer per Chip oder Code-Karte einchecken muss, kann dann leicht daraufhin überprüft werden, ob eine Zugangsberechtigung für den jeweiligen Betriebsteil besteht oder ob diese Berechtigung sich nur auf bestimmte Zeiten erstreckt.

Gefragt sind derartige Kombinationen vor allem, wenn es um die Zugangskontrolle in hygienisch hochsensible Räume geht. Manche Hersteller von Hygieneschleusen setzen auf sogenannte Logo-Steuerungen (Siemens etc.) statt den anfälligen Platinen-Steuerungen. Eine Logo-Steuerung ist weniger störanfällig, wartungsärmer, individuell programmierbar und wesentlich kostengünstiger. Zumal auch bei manchen Herstellern von Hygieneschleusen bis zu zwei Platinen-Steuerungen für Handdesinfektion und Sohlenreinigung verbaut sind.

Fazit: Welches Hygienekonzept sich für welche Ansprüche und bei welchen räumlichen Gegebenheiten am besten eignet, sollte jeweils vor Ort ermittelt werden. Individuelle Beratung und Konzeption sind dabei wichtig, um die beste Lösung zum besten Kosten/Nutzen Verhältnis zu bekommen. Das ist speziell bei bereits bestehenden Betrieben sinnvoll, denn hier können die Räumlichkeiten meist nur mit erheblichem Aufwand so umgestaltet werden, dass standardisierte Konzepte passen.

Anuga Foodtec Halle 5.2 – B089-C099

Heftausgabe: März 2018
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Über den Autor

David Mohn ist Geschäftsführer bei Mohn
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