Gut kombiniert an der Produktionslinie

Inspektions-Kombilösungen für die Lebensmittelindustrie

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Weniger Platzbedarf und Integrationsaufwand

Wann lohnt es sich für Lebensmittelhersteller, ihre Prozesse mit einem 2-in-1-Kombisystem abzusichern? Mit ihrer geringen Stellfläche eignen sich Kombisysteme ideal für Produktionsumgebungen unter beengten Platzverhältnissen. In der Linienendkontrolle kämpfen Produktionsplaner oft um jeden Zentimeter, um alle Kontrollsysteme unterzubringen. Kombisysteme helfen hier die angespannte Raumsituation zu entschärfen. Außerdem lässt sich ein Kombisystem im Vergleich zu Einzelgeräten häufig einfacher integrieren und installieren. Techniker müssen nur ein Gerät aufstellen, anschließen und konfigurieren. Für Strom- und Luftversorgung sowie Netzwerkanbindung ist jeweils nur ein Anschluss erforderlich.

Auch in der täglichen Handhabung bieten Kombisysteme Vorteile. So können Mitarbeiter beide Technologien über ein Terminal bedienen und bei Produktwechseln die passenden Standardkonfigurationen in nur einem Arbeitsschritt aufrufen. Schon die Bündelung zweier Technologien in einem System bringt somit mehr Effizienz in die Qualitätskontrolle und steigert die Gesamtanlageneffektivität dank schneller durchführbarer Produktwechsel und kürzerer Rüstzeiten. Mit dem Ersatz eines vormals vorhandenen Prüf- oder Inspektionssystems durch eine Kombilösung können Hersteller ihre Prozess- und Produktsicherheit der Linie durch das Ergänzen einer weiteren Technologie zusätzlich erhöhen. Wer etwa eine neue Kontrollwaage benötigt, kann bei dieser Gelegenheit zusätzlich ein Metallsuchgerät mit in die Produktionslinie integrieren.

2-in-1-Kombisysteme aus Kontrollwaage und Inspektionssystem sind somit in vielen, allerdings nicht allen Szenarien eine gute Wahl. So kann beispielsweise aus der HACCP-Prüfung bei einigen Herstellungsprozessen hervorgehen, dass es sinnvoller ist, Fremdkörper schon am Wareneingang zu detektieren, da diese sonst nachgelagerte Produktionsmaschinen beschädigen können. Komplettsysteme sind zudem meist mit Blick auf branchentypische Produktgrößen und Formate konzipiert und bringen weniger Möglichkeiten zur individuellen Anpassung mit. Wer zum Beispiel Sonderformate wie Großgebinde herstellt und prüfen möchte, ist unter Umständen mit zwei Einzelsystemen besser beraten.

Heftausgabe: Mai 2019
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Miriam Krechlok ist Head of Marketing bei Mettler-Toledo Produktinspektion Deutschland

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Miriam Krechlok ist Head of Marketing bei Mettler-Toledo Produktinspektion Deutschland
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