Transparenz rauf, Energiekosten runter

Internet der Dinge hilft, Energiekosten zu reduzieren

Die Nutzung der Bedingungen und Zeitpläne, um Informationen zu den Anfangs- und Endzeiten der Vorgänge zu erhalten, erlaubt in Verbindung mit den Energieprofilen relativ genaue Prognosen darüber, wie viel Energie zu einem bestimmten Zeitpunkt eingesetzt wird. Die Vorgänge lassen sich in drei Kategorien aufteilen: Konstante Vorgänge sind durchgängig aktiv und benötigen dabei Energie. Feste Vorgänge müssen unter allen Umständen ausgeführt werden. Flexible Vorgänge können verändert werden und haben variable Anfangs- und Endzeiten – sie stehen deshalb im Mittelpunkt der Energieoptimierung.

Die Software stellt die flexiblen Vorgänge, die über ein ausreichend großes Ausführungszeitfenster verfügen, dem Energiebedarf zu den jeweiligen Zeiten gegenüber. Auf der Grundlage des Optimierungsalgorithmus wird dann ein optimierter Zeitplan erstellt, und die Spitzenlasten werden gesenkt. Der Aufbau von Energieprofilen und die Verwendung prädiktiver Algorithmen zur Optimierung der Vorgänge versetzen die Anwender in die Lage, ihren Energiebedarf und die damit verbundenen Kosten besser zu beherrschen.

Zur Technik

Energieoptimierung – so funktioniert´s

Was wird zur Optimierung des Energiebedarfs benötigt? Zunächst müssen Daten gesammelt werden, um mit ihnen die Profile und Modelle zu füttern. Diese Daten können aus den unterschiedlichsten Quellen stammen, beispielsweise aus Sensoren in Geräten oder Anlagensystemen. Hierzu werden vorhandene Sensoren verwendet oder gegebenenfalls neue Sensoren installiert, wenn zusätzliche Datenquellen erforderlich sind. Als Nächstes müssen diese Daten in den Kontext der Umgebungsbedingungen gesetzt werden. Zur Nachbildung der physischen Betriebsumgebung werden digitale Modelle aufgebaut, indem die verschiedenen Datenquellen in den betrieblichen Kontext gesetzt werden. So liefert beispielsweise eine Datenquelle die Informationen zu einem Mischvorgang, während eine zweite die an den Mischern angeschlossenen Stromzähler ausliest. Durch die Zusammenführung dieser Datenquellen wird der Energiebedarf mit dem jeweiligen Vorgang verknüpft.

Unter Nutzung der digitalen Modelle mit ihren kontextbezogenen Informationen kann die Software Prognose-Algorithmen durchführen, um Energieprofile zu erstellen, bzw. Optimierungs-Algorithmen, um die Zeitpläne der Vorgänge zu optimieren. Diese Informationen können in Form ausführbarer Zeitpläne und Vorgänge in vorhandene Anlagensysteme integriert und bei Bedarf sogar automatisch aktiviert werden. Die Erstellung von Zeitplänen für einzelne Betriebsmittel, genauso wie das Wissen, zu welchem Zeitpunkt ein Vorgang idealerweise ausgeführt werden sollte, haben eine enorm positive Auswirkung auf die Energieeffizienz. Angesichts zahlloser möglicher Variablen ist eine manuelle Optimierung der Energiequellen eindeutig nicht durchführbar. Eine dynamische Anpassung der Energiezufuhr senkt dagegen die Energiekosten und liefert messbare Einsparungen.

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Über den Autor

Jane Ren, CEO Atomiton
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