Quartalszahlen

Johnson & Johnson leidet unter schwachem Pharmageschäft

19.04.2017 Beim US-Konzern Johnson & Johnson ist der Umsatz-Zuwachs verhalten, die Gewinne gingen sogar zurück. Schuld ist das überraschend schwache Pharmageschäft des Konzerns.

Kommt die Actelion-Übernahme zur richtigen Zeit? Besonders die Umsätze von verschreibungspflichtigen Medikamenten sind bei Johnson & Johnson im ersten Quartal gering ausgefallen, die Erlöse stiegen dort lediglich um 0,8 %. Einer Mitteilung des Unternehmens zufolge stieg der Gesamtumsatz deshalb im ersten Quartal nur um 1,6 % auf gut 17,8 Mrd. US-Dollar, berichtet das Handelsblatt. Der Gewinn fiel auch aufgrund von Sonderaufwendungen um 0,8 % auf einen Wert von 4,4 Mrd. US-Dollar.

Mit der Übernahme des Schweizer Biotechkonzerns Actelion will Johnson & Johnson sein Pharmageschäft erweitern. Der Abschluss des Deals für 30 Mrd. US-Dollar ist nach wie vor für das zweite Quartal 2017 geplant. Es handelt sich dabei um die größte Pharma-Übernahme in Europa seit Sanofi vor 13 Jahren den Konkurrenten Aventis für fast 55 Mrd. Euro (umgerechnet rund 66 Mrd. Dollar) schluckte.

 

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