Übernahme

Johnson & Johnson verkauft Sterilisationsgeschäft für 2,7 Mrd. Dollar

07.06.2018 Der Konsumgüter-Konzern Johnson&Johnson tritt sein Geschäft für Sterilisationsprodukte ab. Die Sparte geht für 2,7 Mrd. US-Dollar in bar plus rund 0,1 Mrd. Dollar in Wertpapieren an die Industriegruppe Fortive.

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Die Johnson&Johnson-Sparte ASP vertreibt Lösungen zur Sterilisation von chirurgischem Besteck. (Bild: babsi_w – Adobe Stock)

Die Johnson&Johnson-Sparte ASP vertreibt Lösungen zur Sterilisation von chirurgischem Besteck. (Bild: babsi_w – Adobe Stock)

Der Konzern habe ein entsprechendes Angebot von Fortive erhalten, gab Johnson & Johnson bekannt. Der Verkauf unterliegt noch den üblichen behördlichen Zustimmungen und soll bis Anfang 2019 abgeschlossen sein. Die Sparte Advanced Sterilization Products (ASP ) hat im Jahr 2017 rund 775 US-Dollar Umsatz erzielt. Zu den Produkten gehören Verbrauchsgüter zur Desinfektion, aber auch Softwarelösungen für Geräte zur Sterilisation chirurgischer Instrumente. „ASP hat eine lange Geschichte der Pionierarbeit im Bereich Infektionspräventions-Technologie, und wir sind überzeugt, dass Fortive in einer guten Position ist, um diesem Geschäft sein volles Potenzial zu erschließen“, kommentierte Shlomi Nachman, Vorsitzender der Abteilung Interventional Solutions and Specialty Surgery. (ak)

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