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Jumo blickt optimistisch in die Zukunft

04.11.2015 Für die geschäftsführenden Gesellschafter der Jumo-Unternehmensgruppe Bernhard und Michael Juchheim gibt es viele Gründe, um weiterhin optimistisch in die Zukunft zu blicken. „Wir konnten in den vergangenen zehn Jahren ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum verzeichnen, das hat sich auch positiv auf die Beschäftigungsentwicklung ausgewirkt“, erläutert Bernhard Juchheim im Vorfeld der SPS/IPC/Drives. „Konkret wurden 2014 221 Mio. Euro erwirtschaftet. Das 4. Quartal läuft zwar ganz gut, wir werden aber die geplanten 7 % Zuwachs in 2015 nicht erreichen“, so Bernhard Juchheim.

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Jumo blickt optimistisch in die Zukunft

Die geschäftsführenden Jumo-Gesellschafter Bernhard (links) und Michael Juchheim investieren 50 Mio. Euro am Standort Fulda (Bild: Jumo

Bedeutender Umsatztreiber war und ist das Ausland, das über 50 % des Umsatzes generiert. „Das internationale Wachstum hilft uns, Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern“, macht Bernhard Juchheim mit Verweis auf das anstehende Neubau-Projekt vor den Toren Fuldas deutlich. „Unsere beiden Werke im Zentrum Fuldas sind zu klein und platzen aus allen Nähten.“ Deswegen wird gerade ein komplettes Werk für 600 Mitarbeiter vor den Toren Fuldas geplant. „Hier planen wir, auf 100 000 m² mittel- bis langfristig unsere komplette Sensorproduktion mit Logistikzentrum,“ präzisiert Michael Juchheim. Derzeit ist die Vorplanung abgeschlossen, und die Bauanträge laufen. Der Zeitplan ist ambitioniert: Wenn Anfang 2016 mit dem Bau begonnen werden kann, soll bereits im Frühling 2017 der Umzug beginnen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 50 Mio. Euro. „Das ist nicht nur die größte Investition in unserer Firmengeschichte, es ist auch ein klares Bekenntnis für weiteres Wachstum am Standort Deutschland“, betont Michael Juchheim.

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