Wie frisch etikettiert

Kennzeichnungslösung für den besonderen Kaffeegenuss

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03.05.2016 Hier begleitet er nicht nur den Arbeitstag, hier ist er der Arbeitstag: Bei Coffeepolitan im brandenburgischen Strausberg dreht sich alles um Kaffee. Sortenreine Bohnen aus fünf Kontinenten werden nach dem Mahlen ohne die sonst übliche lange Zwischenlagerung in Tassenportionen abgefüllt, die wiederum in kleine Kartons verpackt werden.

Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Mehr als ein Dutzend verschiedener Kaffeesorten immer korrekt kennzeichnen, und das ohne große Lagervorhaltung – das war die Aufgabenstellung eines Start-up-Unternehmens, das seinen Kaffee in Tassenportionen frisch vermahlt und verpackt.
  • Mit den beschriebenen Kennzeichnungstechniken – einer Kombination aus Inkjet-Drucker und Etikettendruck-Spender – war es dem Anwender möglich, hier eine teilautomatisierte Lösung zu finden, die das Personal stark entlastet und dabei eine hohe Flexibilität ermöglicht.

Jeweils nur wenige Kilogramm einer speziellen Kaffeebohne röstet und füllt das Unternehmen direkt ab. Die vielen kleinen Gebinde stellen für die Produktkennzeichnung des 2012 gegründeten Start-up-Unternehmens eine besondere Herausforderung dar. Eine maßgeschneiderte Lösung dafür hat Bluhm Systeme entwickelt.

Besonders einfaches Bedienkonzept

Jede der Verpackungen benötigt einen einzeiligen Aufdruck mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Damit die wasserlösliche Tinte auf den Hochglanzkarton-Verpackungen auch hält, wurde extra ein matter Bereich vorgesehen, den nun der Drop-on-Demand-Inkjet-
Drucker Markoprint-X1Jet des Kennzeichnungs-Spezialisten bedruckt. Einzeilige Texte, Logos oder Barcodes bis 12,5 mm Höhe sind die Spezialität des Inkjet-Druckers. Mit seinen geringen Abmessungen passt das Gerät mit HP-Druckkopf bestens auch in enge Bauräume. In das kleine Gehäuse ist die Steuerungseinheit genauso integriert wie drei Bedientasten, USB-, serielle und Netzwerkschnittstellen sowie eine Optionsschnittstelle für Druckimpulse durch eine SPS oder einen externen Foto-Sensor. Das Bedienkonzept hat der Hersteller bewusst einfach gehalten: Bis zu neun verschiedene Texte kann der Anwender am PC mit der intuitiv bedienbaren I-Design-Software erstellen und auf einen USB-Stick speichern. Sobald der Bediener diesen in den Drucker einsteckt, übertragen sich die Druckdaten vollautomatisch. Soll dann beispielsweise der dritte Text gedruckt werden, reicht das dreimalige Betätigen der Hauptbedientaste aus, um den Druck zu starten. Als Alternative zur Informationsübertragung stehen eine Netzwerk- und eine serielle-Schnittstelle zur Verfügung. Steht ein Wechsel der Kartusche an, kann das Personal dies mit der patentierten Click’n Print Kartuschenhalterung mit zwei Handgriffen erledigen: Alte Kartusche rausziehen, neue einsetzen. Fertig.

Die individuelle Note

Coffeepolitan bietet Kaffees aus allen Kontinenten der Erde an; aktuell aus zwölf Ländern und dabei teilweise mehrere verschiedene Kaffeesorten aus dem gleichen Land – und für jeden Kontinent gibt es eine eigene Verpackung. Sich für die vielen verschiedenen Produkte je individuell bedruckte Kartons auf Lager legen, kam für Geschäftsführer Florian Schmid-Lindner nicht in Frage: „Das Bestellverhalten unserer Kunden ist sehr unterschiedlich und lässt sich in keiner Weise voraussagen. Ansonsten ist die einzige Konstante die Farbe des Kartons passend zum Kontinent des Anbaugebietes. Wir haben das so gelöst, dass die veränderlichen Informationen wie der Umriss des Herkunftslandes, die genaue Kaffeesorte und ein Geschmackshinweis auf ein transparentes Etikett gedruckt und auf die verschiedenen Kartons aufgeklebt werden.“

Heftausgabe: Mai 2016
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Über den Autor

Selma Kürten-Kreibohm, Redakteurin, Bluhm Systeme
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