Prozesswasser richtig mischen – alles andere als trivial!

Kompakte und schnelle Messtechnik für Prozesswasser

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21.02.2020 Die richtige Prozesswassermenge bei der richtigen Mischtemperatur innerhalb vorgegebener Mengen- und Temperaturtoleranzen herstellen: Diese regelungstechnische Herausforderung klingt auf den ersten Blick trivial, sie ist es aber nicht.

Entscheider-Facts

  • Prozesswasser in der geforderten Spezifikation herzustellen ist eine regelungstechnische Herausforderung.
  • Möglich wird dies mit dem Wasser-Misch- und Dosiergerät (WMD).
  • In diesem kommen schnelle und kompakte Messgeräte zum Einsatz.
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Bilder: Endress+Hauser

In vielen praktischen industriellen Anwendungen wird Prozesswasser aus zwei bestehenden Vorlagen gemischt (zum Beispiel aus Trinkwasser und Eiswasser), um eine definierte Temperatur zu erreichen. Dabei spielt unter anderem die Kompensation der Vorlagentemperatur bei der Durchflussmessung und -steuerung eine entscheidende Rolle. Wenn enge Leistungstoleranzen für eine ideale Prozesssteuerung und hohe Produktqualität benötigt werden, bedarf es eines klugen Anlagenkonzeptes.

Die Firma AZO Liquids mit Sitz in Neuenburg am Rhein entwickelte ein eigenes Wasser-Misch- und Dosiergerät (WMD), um die hohen Anforderungen an ideale Prozesswasserbedingungen zu meistern. Der Dosiervorgang wird dabei nicht einfach über ein Zeitprofil gesteuert, sondern die Wärmeströme des Gesamtsystems werden vollständig bilanziert. Diese ganzheitliche energetische Betrachtung ermöglicht es, den Prozess innerhalb enger Toleranzen zu führen. Fehler durch Wärmeverluste und -einträge an Rohrleitungen, Behälterwandungen oder in den Wasservorlagen werden kompensiert.

Heftausgabe: Pharma+Food Februar 2020
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Philipp Garbers, Branchenmanager Life Sciences, Endress+Hauser Messtechnik

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Philipp Garbers, Branchenmanager Life Sciences, Endress+Hauser Messtechnik
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