Der Ablagerung keine Chance

Kosten sparen mit Antifouling-Schichten

08.09.2015 Wer kennt das nicht - Kalkablagerungen in Wasserkocher und Kaffeemaschine oder Wasserflecken auf Armaturen; im Haushalt sind diese Probleme zwar ärgerlich, jedoch noch beherrschbar.

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Kosten sparen mit Antifouling-Schichten

Wassertropfen auf einer Stahloberfläche mit Antifouling-Beschichtung (Bild: Fraunhofer IST)

Bei industriellen Anlagen hingegen sieht das etwas anders aus: Gerade in der Großproduktion mit flüssigen Medien führt das sogenannte „Fouling“ oft zu aufwendigen Reinigungszyklen und damit zu langen Maschinenstillstandszeiten. Beispielsweise wird die Anlage bei der Pasteurisierung von Milch bereits nach einem Arbeitszyklus wieder gestoppt und gereinigt, weil zum Beispiel Milchproteine in Rohren, Kesseln oder Wärmeübertragern der verwendeten Apparaturen Ablagerungen bilden. Ein weiterer Nachteil der Verschmutzungen durch Kristallisation, Korrosion oder chemische und biologische Reaktionen ist ein deutlich erhöhter Energieverbrauch während des Produktionszyklus.

Fouling-Effekte drastisch reduzieren
Am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST wurden oberflächentechnische Lösungen und Beschichtungen für verschiedene Applikationsbereiche entwickelt, mit denen sich solche Fouling-Effekte drastisch reduzieren lassen. Das Besondere: Die Schichten können maßgeschneidert für die jeweiligen Anforderungen gefertigt werden, was gerade in der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie zu verbesserter Produktivität und signifikanten Kostensenkungen führen kann.

Quelle: Fraunhofer IST

 

Hier lesen Sie mehr über die Arbeit des Fraunhofer IST

 

Heftausgabe: September 2015
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Über den Autor

Quelle: Fraunhofer IST
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