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LIFETIME EFFICIENCY

Weg vom Problem, hin zum Potenzial

01.06.2019 Auch in bewährten Produktionsabläufen steckt noch ungenutztes Potenzial. Mit Lifetime Efficiency hat Fette Compacting einen Ansatz entwickelt, der es Pharmaproduzenten ermöglicht, verborgene Effizienzreserven freizusetzen. Wie das geht, erklären Rainer Krugmann und Lars Plüschau im Interview.

Lars Plüschau, Director Global Customer Support bei Fette Compacting (links), und Rainer Krugmann, Global Director Sales bei Fette Compacting; Bildquelle: Fette Compacting GmbH
Im Bild: Lars Plüschau, Director Global Customer Support bei Fette Compacting (links), und Rainer Krugmann, Global Director Sales bei Fette Compacting; Bildquelle: Fette Compacting GmbH

Herr Krugmann, Herr Plüschau, was ist die Kernidee von Lifetime Efficiency?

Krugmann: Die Idee ist, dass wir gemeinsam mit unseren Kunden herausfinden, wo bei ihnen ungenutzte Potenziale liegen. Wir prüfen nicht nur, ob die Maschinen laufen, sondern weiten den Blick auf den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen und Produkte aus, um die Effizienz zu steigern – deswegen „Lifetime Efficiency“.

Plüschau: Wir wollen die Kunden unterstützen, indem wir ihnen umfassende Analysen ihrer Solidaproduktion anbieten und ihre Prozesse systematisch verbessern. Das ist ein Perspektivenwechsel: weg vom Problem, hin zum Potenzial. Potenziale führen zu konkreten Lösungen und binden die Kunden noch enger an uns.

Was ändert sich konkret für die Kunden?

Krugmann: Früher hat sich die Zusammenarbeit mit den Kunden auf die Bearbeitung von Problemen und Anforderungen konzentriert. Das ist aber noch nicht die Partnerschaft, die wir mit Lifetime Efficiency anstreben. Jetzt arbeiten wir viel intensiver vor Ort zusammen, sprechen mit allen Beteiligten und nehmen die vielversprechenden Felder genau unter die Lupe. Nur so finden wir die wirklich großen Einsparpotenziale. Dabei greifen wir auf Erfahrungen zurück, die wir bei Tausenden von Installationen weltweit gewinnen konnten.

Plüschau: Wichtig ist auch, dass wir auf Kundenseite alle Perspektiven einbeziehen. Wir sprechen mit dem Shopfloor und mit dem Topmanagement, um ein Gesamtbild zu erhalten. So erkennen wir die Potenziale und liefern konkrete Lösungsvorschläge. Sie berücksichtigen sämtliche Fakten für mögliche Investitionsentscheidungen.

Um welche Potenziale geht es und wie hoch sind sie?

Plüschau: Die Potenziale können an ganz verschiedenen Stellen sichtbar werden. Der eine Kunde profitiert zum Beispiel von einem höheren Output dank der optimalen Tablettierwerkzeuge oder eines verbesserten Tablettendesigns, der andere von einem reduzierten Produktverlust, ein weiterer von einem schlankeren Ersatzteillager – oder von allem zusammen. Insofern variiert die Einsparsumme von Fall zu Fall.

Krugmann: Weil das Zusammenspiel der Einflussfaktoren so komplex ist, hilft die Systematik von Lifetime Efficiency enorm. Manchmal sind wir selbst davon überrascht, wie hoch die Einsparungen ausfallen. Sie gehen bis in den zweistelligen Millionenbereich.

Wer kann Lifetime Efficiency nutzen?

Plüschau: Jeder. Die neue Kooperationsform steht allen Kunden offen. Entscheidend ist, dass sie ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie hoch das Wertschöpfungspotenzial in der Produktion tatsächlich sein kann. Dieses Bewusstsein ist bei vielen unserer Kunden spürbar gewachsen.

Krugmann: Das gilt gleichermaßen für forschende Arzneimittelhersteller und Generikaproduzenten. Für die Hersteller von Originalpräparaten zählen höchste Produktionssicherheit und Qualität bei geringsten Produktverlusten, worauf Lifetime Efficiency abzielt. Generikaproduzenten sind davon getrieben, die Kosten pro Tablette oder Kapsel zu senken – auch da lassen sich beachtliche Potenziale heben.

Komplettes Interview

Die vollständige Version des Interviews finden Sie auf www.fette-compacting.com/de/newsletter/lte.

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