Geänderte Organisationsstruktur

Lohnhersteller Aenova ordnet seine Geschäftsfelder neu

17.07.2020 Der Lohnhersteller Aenova hat sich eine neue Organisationsstruktur verpasst: Mit drei neuen Business Units sollen die 15 produzierenden Standorte gegliedert und so die wachstumsträchtigen Geschäftsfelder fokussiert werden.

Die neuen Business Units heißen Solids, Semi Solids & Liquids und Softgel Capsules. Die Leitung der BU Solids hat Christine Beck inne, der BU Semi Solids & Liquids steht Florent Bordet vor und die BU Softgel Capsules wird von Michael Ammann geleitet. Die zugleich neu aufgesetzten Querschnittsfunktionen Development Services & Tech Transfer, Business Development & Strategy, Global Quality, Continuous Improvement, Engineering und Communication & PR unterstützen seitens Corporate die auf Expansion ausgerichtete Unternehmensstrategie der Aenova Group. Für die Strategie verantwortlich zeichnet das Executive Leadership Team (ELT) um CEO Jan Kengelbach und CFO Ralf Schuler.

Gebündelte Kompetenzen, gestrafftes Portfolio

Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg bei ihren Aufgaben“, erklärt CEO Jan Kengelbach. (Bild: Aenova)

Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg bei ihren Aufgaben“, erklärt CEO Jan Kengelbach. (Bild: Aenova)

Durch die neue Struktur will Aenova die eignen Leistungsfelder strategisch und nachhaltig bündeln. „Wir konzentrieren uns damit auf die wesentlichen Bereiche unseres Kerngeschäftes, optimieren und beschleunigen Entscheidungsfindungen, bündeln Kompetenzen und straffen unser Portfolio nach Darreichungsformen und Technologien“, erläutert Jan Kengelbach. Eine Besonderheit der Aenova Group sind die vielfältigen Herstellungs- und Verpackungsspezialitäten – Tabletten, Dragees, Zäpfchen, Hardgel- und Softgel-Kapseln, sterile Liquida in Ampullen, Vials, in Blistern oder Flaschen –, welche die 15 Einzelstandorte mit langjähriger Erfahrung produzieren und konfektionieren.

Unter den Lohnfertigern (Contract Development and Manufacturing Organizations, CDMO) ist die Aenova nach eigenen Angaben der sechstgrößte Spieler international. „Diese Position wollen wir ausbauen“, ergänzt Jan Kengelbach. Das Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit rund 4.300 Mitarbeiter. (jg)

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