Kapazitätserweiterung

Lohnhersteller Sternmaid nimmt Mischlinie in Betrieb

21.01.2019 Der Lohnhersteller Sternmaid hat Ende 2018 seinen Standort Wittenburg um eine Mischlinie mit einem Arbeitsvolumen von 3.000 l aufgerüstet. Das Unternehmen erweitert damit seine Produktionskapazitäten um rund 10.000 t/a.

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Mit einer neuen Mischlinie hat der Lohnhersteller seine Produktionskapazitäten auf rund 10.000 t/a erweitert. (Bild: Sternmaid)

Mit einer neuen Mischlinie hat der Lohnhersteller seine Produktionskapazitäten auf rund 10.000 t/a erweitert. (Bild: Sternmaid)

Die Anlage kann pulverförmige Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel wie beispielsweise Mahlzeitenersatz, Diätmittel, Getränkepulver oder Proteinmischungen schonend herstellen und ist mit einem vollautomatischen Wash-in-Place-System (WIP) ausgestattet. Mit der neuen Mischlinie kann Sternmaid künftig die benötigten Mischungen für die Abfüllung in kundenindividuelle Konsumentenverpackungen wie Kunststoff- oder Pappwickeldosen, Beutel oder Sachets direkt im Werk 2 des Standorts Wittenburg herstellen. Da sich diese Kleinverpackungsanlagen im gleichen Gebäude befinden, werden die Arbeitsabläufe verbessert.

Flexibel auf Kundenanforderungen reagieren

Optional können flüssige Rezepturbestandteile mit einem Anteil von 0,01 bis 60 % mittels spezieller Düsen homogen in die Mischungen eingebracht werden. Für intensives Mischen ist die Maschine zusätzlich mit Messerköpfen ausgestattet. Durch das WIP-System ist die Anlage auf eine gründliche Nassreinigung bei Produktwechseln ausgelegt. Daher erfüllt sie unter anderem auch strenge Bio-, Kosher- und Halal-Anforderungen. Regulatorisch läuft die Mischlinie unter der FSSC 22000 Zertifizierung, der weltweit anerkannten Norm für die industrielle Herstellung von Lebensmitteln.

Für Mark Riemer, den kaufmännischen Betriebsleiter von Sternmaid, ist die Investition ein wichtiger Schritt, um weiterhin flexibel auf Kundenanforderungen reagieren zu können: „Wir haben unsere Kapazitäten erweitert, um einerseits noch besser auf die Bedürfnisse der Industrie beim Mischen einzugehen. Zum anderen optimiert der neue Mischer die Arbeitsabläufe in unserem Werk.“

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