VCI fordert zügige Verabschiedung von Ceta

VCI-Hauptgeschäftsführer Tillmann erwartet von Ceta positive Effekte auf die europäische Wirtschaft. (Bild: vege – Fotolia)

| von Armin Scheuermann

Werner Baumann, Vorstandschef von Bayer, kommentierte die Entscheidung mit Genugtuung: „Die Genehmigung der Europäischen Kommission ist ein großer Erfolg und bedeutender Meilenstein“, erklärte Baumann. Die Prüfung durch die Wettbewerbshüter der EU zieht sich bereits seit Juli 2017 hin. Die Genehmigung kam nun nach Zusagen von Bayer und Monsanto, Geschäft bei dem die Gefahr nach einer Marktbeherrschenden Stellung besteht, zu verkaufen. So wird die BASF in einem 5,7 Mrd. Euro teuren Deal Saatgut- und Pflanzenschutzmittel-Aktivitäten übernehmen. Zudem wird Monsanto noch ein neues Herbizid, das Nematizid „NemaStrike“ abgeben müssen. Hinzu kommen die Übertragung dreier Forschungsvorhaben von Bayer im Bereich der Totalherbizide sowie die Einräumung einer Lizenz über das Digital-Farming-Portfolio von Bayer. Auch diese Aktivitäten sollen an die BASF gehen.

Allerdings fehlt Bayer noch die Genehmigung des US-Justizministeriums. In der Presseerklärung wird deshalb dargestellt, dass „die Transaktion weiterhin üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich notwendiger behördlicher Freigaben“ unterliege. Bayer hofft, die Transaktion im 2. Quartal 2018 abschließen zu können.

(as)

 


 

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