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Mit dem Standort in Schanghai reagiert Boehringer Ingelheim auf die steigende Nachfrage der biopharmazeutischen Industrie. (Bild: psdesign1 – Fotolia)

| von Bittermann

Der Standort ist außerdem die erste und bisher einzige biopharmazeutische Zellkultur Produktionsanlage, die von einem international führenden biopharmazeutischen Hersteller in China in Betrieb genommen wurde. Mit seinem globalen Netzwerk an biopharmazeutischen Produktionsstandorten in Biberach, Deutschland, Wien, Österreich, und Fremont, USA, und nun Schanghai sieht der Konzern sein Auftrags-Herstellungsgeschäft Boehringer Ingelheim Bio-Xcellence gut aufgestellt, um den stark steigende Bedarfe der biopharmazeutische Industrie – nicht nur in China, sondern weltweit – zuverlässig mit innovativen Produkten zu beliefern.

„Unser Standort in Schanghai spielt eine wichtige Rolle in unserem global führenden Auftragsproduktionsgeschäft für Biopharmazeutika und unterstreicht unser langfristiges Bekenntnis zu China“, erklärt Hubertus von Baumbach, Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim. „Mit dieser Investition erwarten wir uns einen signifikanten Einfluss auf die Entwicklung der biopharmazeutischen Industrie in China um letztendlich innovative Medikamente entsprechend internationaler Qualitätsstandards für Patienten zur Verfügung zu stellen.“

Boehringer Ingelheim hat diesen strategischen Schritt nach China mit dem Ziel getan, um dort langfristig marktführend in der Auftragsfertigung monoklonaler Antikörper und rekombinanter Proteine zu werden. Bereits seit 2014 entstehen in Schanghai Biopharmazeutika für den Einsatz in klinischen Prüfungen in Produktionslinien mit einer Kapazität von 100 bis 500 l. Nach Inbetriebnahme sollen in der Anlage Biopharmazeutika für klinische Studien und die kommerzielle Marktversorgung im 2.000-l-Maßstab mit „Single Use“ Bioreaktoren entstehen, um die starke Nachfrage im Markt von biopharmazeutischen Medikamenten auch zukünftig zu sichern. Die Anlage ist so ausgelegt, dass der Betreiber sie bei Bedarf um weitere 2.000-l-Bioreaktoren und entsprechende Abfüllanlagen erweitern kann.

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