Eli Lilly: Verlust und Zukauf
| von Fabian Liebl
Der Konzern mit Hauptsitz in Indianapolis kämpft auf der einen Seite mit großen Verlusten, kann aber die Tiermedizin-Sparte auf der anderen Seite stärken (Bild: Eli Lilly)

Der Konzern mit Hauptsitz in Indianapolis kämpft auf der einen Seite mit großen Verlusten, kann aber die Tiermedizin-Sparte auf der anderen Seite stärken (Bild: Eli Lilly)

Bereits am 22.04.2014 hatte der Schweizer Pharmariese Novartis die Übernahme der Sparte durch den US-Konkurrenten für 5,4 Mrd. Dollar bekanntgegeben. Im ersten Quartal konnte der Käufer den Umsatz von Tierarzneien um 6 % auf 527,4 Mio. Dollar ausbauen. Damit ist der Konzern mit seinem Tochterunternehmen Elanco der weltweit zweitgrößte Tierarznei-Hersteller. Branchenführer ist die Pfizer-Tochter Zoetis.

Der Gesamtgewinn des Konzerns war in den Monaten Januar bis März 2014 im Vergleich zum Vorjahr allerdings um mehr als die Hälfte auf 728 Mio. Dollar zurückgegangen. Hauptgrund für den Umsatzrückgang ist das im Dezember 2013 in den USA abgelaufene Patent des Anti-Depressivums Cymbalta. Generikahersteller haben bereits günstige Kopien auf den Markt gebracht, weshalb die Umsätze im ersten Quartal um 64 % zurückgingen. Weiterhin ist das Patent für das Knochenschwund-Medikament Evista im März 2014 abgelaufen – hier fiel der Umsatz um 38 %. Im ersten Quartal setzte das Pharmaunternehmen 4,68 Mrd. Dollar um und verbuchte damit ein Minus von 16 %.

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