| von Fabian Liebl

Die Krones AG plant und baut als Generalunternehmer für die SKP Recycling AG & Co. die erste PET-Recyclinganlage nach dem URRC-Verfahren. Damit ist ein vollständiges „Flasche-zu-Flasche-Recycling“ möglich. Ausgelegt auf eine Kapazität von etwa 13000 jato, soll die Anlage ca. 50000 bis 60000 Flaschen pro Stunde bewältigen. Die SKP ist ein Unternehmen des Entsorgungskonzerns Cleanaway Deutschland, die durch eine Tochtergesellschaft die Anlage am Standort Rostock nach der Fertigstellung im Herbst 2001 betreiben wird.


Mit dem URRC-Verfahren können Flaschen aus Zwei-Wege-Modell, Einweg-PET- und abgelaufene MW-PET-Flaschen recycled werden. Als Inputmaterial eignen sich sowohl zu Ballen als auch zu Briketts gepresste PET-Flaschen. Eine Lösetrommel zerlegt zunächst Ballen wie Briketts in die einzelnen Bestandteile. Grobe Fremdbestandteile werden manuell entfernt. Die PET-Flaschen werden dann zu Flakes mit einheitlicher Korngröße gehäckselt, Papier, Etiketten, Folien etc. in verschiedenen Prozeßschritten entfernt.



Die folgende Besprühung der reinen PET-Flakes mit Natronlauge und Erwärmung in einem Drehofen bewirkt eine Abschälung der obersten PET-Schicht. Die so aufbereiteten Flakes lassen sich nach einer weiteren Reinigungsstufe wieder als vollwertiger Rohstoff für PET-Preforms bzw. Flaschen einsetzen.

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