Focused female science student looking in a microscope

Beide Unternehmen wollen die Entwicklung und Vermarktung der Krebstherapie gemeinsam durchführen. (Bild: WavebreakmediaMicro – stock.adobe)

| von Jona Goebelbecker

Die Prüf-Immuntherapie M7824, ein bifunktionales Fusionsprotein, befindet sich derzeit in der klinischen Entwicklung, einschließlich potenziell zulassungsrelevanter Studien bei mehreren schwierig zu behandelnden Krebsarten. M7824 ist so konzipiert, dass es gleichzeitig auf die beiden immunsupprimierenden Signalwege transformierender Wachstumsfaktor beta (TGF-β)-Trap sowie anti-programmierter Zelltod-Ligand 1 (PD-L1) abzielt, die häufig von Krebszellen genutzt werden, um dem Immunsystem zu entgehen. Bifunktionale Antikörper sollen eine höhere Wirksamkeit erzielen, als durch einzelne Therapien oder die Kombination individueller Therapien erreicht wird. Merck sieht in der Methode das Potenzial, neue Möglichkeiten im Kampf gegen schwierig zu behandelnde Krebsarten zu eröffnen, die über die etablierte PD-1/PD-L1-Klasse hinausgehen.

Zahlungen sind an Erfolg geknüpft

Alle Gewinne und Kosten aus der Kollaboration wollen die beiden Partner weltweit zu gleichen Teilen aufgeteilen. Merck soll dafür eine Vorauszahlung in Höhe von 300 Mio. Euro erhalten und hat Aussicht auf potenzielle Entwicklungsmeilenstein-Zahlungen von bis zu 500 Mio. Euro, die abhängig von Daten aus dem Lungenkrebs-Studienprogramm zu M7824 sind. Darüber hinaus können die Darmstädter zukünftige Zahlungen von bis zu 2,9 Mrd. Euro erhalten, die wiederum an das Erreichen bestimmter Zulassungs- und Vermarktungsmeilensteine geknüpft sind. Ers vor kurzem hatte GSK die Akquisition von Tesaro bekannt gegeben, einem US-Unternehmen, das auf Onkologie spezialisiert ist. (jg)

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