Roche Diagnostics: Redeker wird Sprecherin der Geschäftsführung
| von Fabian Liebl
Mit mehr als 7.700 Mitarbeitern ist Mannheim weltweit der drittgrößte Standort von Roche und gehört zu den vielseitigsten Werken des Konzerns (Bild: Roche)

Mit mehr als 7.700 Mitarbeitern ist Mannheim weltweit der drittgrößte Standort von Roche und gehört zu den vielseitigsten Werken des Konzerns (Bild: Roche)

Ursula Redeker studierte Chemie an der Universität Bonn und der University of California in Santa Barbara, USA, und promovierte anschließend an der Universität Bonn im Bereich Organische Chemie. 1994 kam die gebürtige Bonnerin zu Roche. Nach verschiedenen globalen Führungspositionen in der Pharmaforschung übernahm sie 2010 die Leitung der technischen Entwicklung von therapeutischen Proteinen in Europa (Leiterin Technical Development Biologics Europe, Technical Operations, bei Roche in Basel).

In enger Zusammenarbeit der Bereiche in Basel und Penzberg wurden in dieser Zeit fünf bedeutende Produkte entwickelt und zur Zulassung eingereicht, darunter Obinutuzumab, ein Wirkstoff zur Behandlung von Blutkrebs, und die subkutane Injektionsform von Trastuzumab, ein monoklonaler Antikörper zur Brustkrebstherapie. In dieser Zeit wurde außerdem das Biologics-Portfolio weiter ausgebaut. „Ich freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben“, sagt Redeker und ergänzt: „Mein Ziel ist es, die Kompetenzen der beiden Standorte Mannheim und Penzberg in ihrer breiten Vielfalt weiter auszubauen.“

Thomas Schmid hat bereits globale Verantwortung im Bereich Diabetes Care übernommen und wird diese Tätigkeit von Basel aus wahrnehmen. Dort ist er als Projektleiter für die Implementierung einer neuen autonomen Struktur für Diabetes Care zuständig mit dem Ziel, mit einem eigenen Betriebsmodell und schlankeren Prozessen besser auf das Endkundengeschäft abgestimmt zu sein. In den vergangenen 6 Jahren hat Schmid die Weiterentwicklung und die Positionierung der Roche Diagnostics erfolgreich vorangetrieben. So wurden in dieser Zeit knapp 2 Mrd. Euro an den Standorten Mannheim und Penzberg investiert. Schmid hatte darüber hinaus einen maßgeblichen Anteil an der Modernisierung der Werke an beiden Standorten. Besonders engagierte er sich beim Auf- und Ausbau wissenschaftlicher Netzwerke in der Region Rhein-Neckar und München.

(dw)

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