Effizienzsteigerungen und eine stärker an den Kunden orientierte Ausrichtung der Prozesse sollen die globale Wettbewerbsfähigkeit von Symrise erhöhen und die Basis für zukünftiges Wachstum bilden. Notwendige Strukturmaßnahmen machen den Angaben zufolge den Abbau von bis zu 500 Arbeitsplätzen unvermeidbar. „Der Druck des Marktes in punkto Effizienz der Prozesse und Kundenservice ist enorm gestiegen. Wir sind heute gefordert, alle Optimierungspotenziale, die wir als globales Unternehmen haben, zu realisieren“, sagt James D. Forman, CEO von Symrise. Bereits in den ersten 12 Monaten seit dem Zusammenschluss von Dragoco und Haarmann&Reimer zu Symrise habe man mit gezielten Zusammenlegungen im Bereich Administration und Produktion Verbesserungen erzielt.


Die bis Ende August geplanten Maßnahmen sollen weltweit zu einem Abbau von ca. 420 bis 500 Arbeitsplätzen führen. Betroffen davon ist auch der Standort Holzminden. Wieviele Arbeitsplätze an den einzelnen Standorten abgebaut werden, steht noch nicht fest. Das führende Unternehmen in der weltweiten Duft- und Geschmackstoffindustrie will für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit dem Betriebsrat sozialverträgliche Lösungen suchen. Darüber hinaus will man die weltweite Verteilung der Produktionsstandorte optimieren und durch Produktionsverlagerungen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Dabei seien mittelfristig auch Produktionsverlagerungen von Deutschland sowie von Nordamerika an Standorte mit niedrigeren Personalkosten möglich. Es gebe hierzu jedoch noch keine konkreten Szenarien.

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Symrise GmbH & Co. KG

Mühlenfeldstr. 1
37603 Holzminden
Germany