Kaugummi

Flach war gestern: Mit der Technologie von Wacker können Hersteller Kaugummis künftig 3D-drucken. (Bild: blende40 – Fotolia)

| von Bittermann

Mit der Candy-2-Gum-Technologie verändert nicht nur die Textur der Süßwaren: Mit ihr können Anwender auch Geschmacksrichtungen und Inhaltstoffe realisieren, die bisher bei Kaugummis schlichtweg nicht möglich waren: Fruchtsäfte, Kaffee, Milch, Karamell, Schokolade, Kokosnuss oder Pflanzenextrakte – eine Vielzahl wasserbasierter, fetthaltiger und natürlicher Zutaten lassen sich nun auch in Kaugummis einbringen. Das liegt am Produktionsverfahren, denn die Produkte können einfach gekocht werden. Konventionelle Kaugummis entstehen dagegen in einem trockenen Knetprozess. Gerade wasserbasierte und fetthaltige Zutaten wie Fruchtsäfte oder Kakao können in diesem konventionellen Verfahren aber nicht eingesetzt werden.

Der nun vorgestellte Herstellungsprozess ähnelt der Fertigung eines Kaubonbons und ist daher auf entsprechenden konventionellen Süßwaren-Kochanlagen möglich. Der Entwickler bietet hierfür eine vorformulierte Mischung, den Premix Capiva-C03 an, den Betreiber einfach untermischen. Der Premix ist wasserunlöslich, lässt sich aber vollständig aufschmelzen und somit homogen einmischen, und sowohl für zuckerhaltige als auch zuckerfreie Bonbonmassen geeignet

Kaugummi aus dem 3D-Drucker

Desweiteren präsentiert das Unternehmen auf der Messe den weltweit ersten 3D-Druck mit Kaugummi. Dafür hat der Chemiekonzern Capiva 3D entwickelt, eine Produktformulierung für druckbare Kaugummis, und die Soft- und Hardware auf diese anspruchsvolle Lebensmittelmatrix optimiert. Damit ist es möglich Kaugummis völlig neu zu formen. Ob Namen, Logos oder lebensnahe Figuren im Miniaturformat: Mit der neuen Technologie lassen sich Kaugummis in unterschiedlichen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen anfertigen.

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