Wassertechnik-Hersteller BWT wächst mit Gebrauchsprodukten
| von Fabian Liebl
Reinstwasser-Aufbereitungssystem Osmotron von BWT für die pharmazeutische Produktion; das Unternehmenswachstum speist sich aber aus den neu hinzu gekommen Haushaltsprodukten wie Wasserfiltern (Bild: BWT)

Reinstwasser-Aufbereitungssystem Osmotron von BWT für die pharmazeutische Produktion; das Unternehmenswachstum speist sich aber aus den neu hinzu gekommen Haushaltsprodukten wie Wasserfiltern (Bild: BWT)

„Unsere Produktinnovationen, die neue Maßstäbe für Hygiene, Sicherheit und Gesundheit, Ökologie und Effizienz in der Branche setzen – wie zum Beispiel der E1-Einhebelfilter, die Aqa Perla-Weichwassertechnologie oder der Gourmet Magnesium-Tischwasserfilter – sind die Wachstumstreiber bei BWT in einem generell schwierigen Marktumfeld in den ersten sechs Monaten“, kommentiert Andreas Weißenbacher, Vorstandsvorsitzender der BWT-Gruppe das erste Halbjahr 2013.

Die Mehrkosten für den Aufbau des Gebrauchsprodukte-Geschäfts (Point of Use-Geschäft), die schwierige Marktlage in Südeuropa und der Rückgang bei öffentlichen Aufträgen ließen insgesamt keine Ergebnisverbesserungen zu. Das Ebit belief sich nach 6 Monaten auf 16,2 Mio. Euro und lag damit um 4,2 % unter dem Vorjahreswert. Im 2. Quartal wurde mit 10,1 Mio. Euro das Vorjahresergebnis erreicht. Das Konzernergebnis betrug per Ende Juni 2013 10,6 Mio. Euro nach 11,4 Mio. Euro im Vorjahr.

Andreas Weißenbacher: „Basierend auf den Entwicklungen des ersten Halbjahres und der aktuellen Marktlage erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr unverändert eine leichte Steigerung des Konzernumsatzes und ein geringfügig niedrigeres Konzernergebnis. Die solide Vermögens- und Finanzlage der BWT-Gruppe stellen eine gesunde Basis für die erfolgreiche Umsetzung unserer Expansionsschritte dar.“

(dw)

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