Kaltes WFI aus Trinkwasser

Membranbasierte Pharmawasser-Anlagen

13.01.2020 Pharmawasser-Spezialist Wilhelm Werner konzipiert membranbasierte Pharmawasser-Anlagen, mit denen sich Wasser in WFI-Qualität ohne Destillation bereitstellen lässt.

Entscheider-Facts

  • Aufbereitung aus Trinkwasser
  • dreifache Barriere gegen Kontamination
  • optionale Konzentratstufe für Ausbeute bis 90 %
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(Bild: Wilhelm Werner)

Das Design der kalten WFI-Systeme basiert auf folgenden Verfahrensschritten: Eine Vorbehandlung mit Härtestabilisator dient zur Reduktion der produktberührten Oberflächen um mehr als 90 %. Der Einsatz von Phosphonsäuren statt Polymeren vermeidet eine AOC-Erhöhung und Biofouling. Thermische Sanitisierung erfolgt bei über 80 °C vom Trinkwassereingang bis zum WFI Lagertank. Die kombinierte UV- Desinfektion und Oxidation geschieht bei 254 nm zur DNA Schädigung von Mikroorganismen und bei 185 nm zur TOC Reduktion. Eine zweistufige Reverse Osmose sowie Turbo Clean RO Membranen ohne Totzonen ermöglichen eine dreifache Barriere gegen mikrobiologische Kontaminationen. Die Ultrafiltration reduziert Endotoxine um mehr als zwei Größenordnungen. Eine optionale Konzentratstufe (ab 1.000 l/h) kann die Anlagenausbeute auf bis zu 90 % steigern. Heißlagerung bei über 85 °C oder Kaltlagerung mit permanenter Ozonisierung sind möglich. Die Anlagen konform zur  EMA-Leitlinie ausgeführt. Nach CEDI System liegen die erreichten WFI-Leitfähigkeiten unter 0,10 µS/cm.

Lounges 2020 – Stand H1.7

 

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