US-Pharmamarkt

Merck & Co senkt nach Trumps Kritik Preise

20.07.2018 Pfizer, Novartis, jetzt auch Merck: Nachdem US-Präsident Donald Trump sich über geplante Preiserhöhungen für Medikamente beschwert hat, lenkt ein weiterer Pharmakonzern ein. Der US-Konzern hat angekündigt, mehrere Arzneimittel zehn Prozent billiger anzubieten.

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Beim Hepatitis-Mittel Zepatier soll der Preis außerdem um 60 % fallen, berichtet Reuters. Merck setzt damit einem Trend fort, den bereits andere Pharmakonzerne eingeleitet hatten: Pfizer hatte in der vergangenen Woche erklärt, seine geplanten Preiserhöhungen zumindest zu verschieben. Einige Tage später folgte eine ähnliche Ansage vom Schweizer Konzern Novartis. Trump bedankte sich umgehend per Twitter. Der US-Markt ist für die Pharmakonzerne extrem wichtig: Auf dem bislang wenig durch Preisbegrenzungen regulierten Markt erzielen sie rund 40 % ihrer Umsätze. (ak)

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